Der Kästle BMX105 HP 2017/2018 im Test. Der Skitest wurde in Kooperation mit Realskiers.com durchgeführt und unterstützt von Masterfit.

Der Kästle BMX105 HP kann auch carven, wenn er muss, aber carven bedeutet normalerweise, dass man sich auf hartem Schnee bewegt - und ein harter Untergrund ist definitiv nicht sein Lieblingsterrain. Obwohl mit den gleichen Zutaten hergestellt, ist der BMX105 doch eher das Gegenteil eines Carving-Skis. Holz, Fiberglas, Titanal, Sandwich-Bauweise, das alles findet sich auch beim BMX105. Vor allem aber das Low Camber Profil, bei dem die Vorspannung sehr schwach ausgeprägt ist und die Kontaktpunkte des Skis weit in die Mitte rücken, und der wenig ausgeprägte Shape des Skis, machen den BMX 105 nicht gerade zum prädestinierten Carver. Dafür performt er im tiefen, weichen Schnee umso besser. Mit einem Buchen-Silbertannen-Holzkern und zwei Schichten Titanal ausgestattet, gibt es keinen Untergrund, durch den der BMX 105 nicht wie eine Maschine durchpflügen kann. Das muss er auch, denn um den Ski zu drehen, braucht es doch einiges an technischen Fähigkeiten. Wer diese nicht hat und wem die notwendige Power fehlt, den wird der Ski geradewegs in der Falllinie bis in die Hütte katapultieren. „Ein Ski für richtige Skifahrer, nichts für schwache Nerven und Anfänger“, so Tester Bob auf seinem Bewertungsbogen.