Der Line Sick Day 104 2017/2018 im Test. Der Skitest wurde in Kooperation mit Realskiers.com durchgeführt und unterstützt von Masterfit.

Der Sick Day 104 verkörpert genau das, was der Name sagt: Mit ihm will man einfach mal krankfeiern und seine Freiheit genießen. Freiheit heißt beim Sick Day aber auch, dass man eben nicht mehr jeden Schwung carven muss, sondern es einfach mal entspannt angeht und von einer Kurve in die nächste slidet. Und das geht mit dem drehfreudigen, sehr leichten Modell von Line extrem gut. Ein leichter Espen-Holzkern mit Karbon-Strings ist die Basis des 104mm breiten Skis, der sich sehr flippig und lebendig zeigt, dabei mit einer Fiberglas-Schicht, einer weichen Skispitze, einem steiferen Skiende und einem 4mm Camber unter der Bindung eher retro daherkommt. Durch seinen merklichen Rebound bekommt man den Eindruck, dass der Kantenwechsel deutlich schneller als bei anderen Skiern dieser Breite zu bewerkstelligen ist. Wie oben bereits erwähnt ist der Sick Day eher ein Ski für gerutschte Schwünge, die Offpiste natürlich auch deutlich häufiger gefragt sind als geschnittene Schwünge. Kurze Radien erfordern etwas Arbeit, der Sick Day 104 präferiert lange, gleichmäßige Schwünge. „Surfy und spielerisch, fehlerverzeihend mit sehr viel Rebound“, so die Meinung eines Testers.