Wir haben vor dem Start der Wintersaison 15/16 wieder mal keine Mühen gescheut, sind mit mehreren Testern zum Stubaier Gletscher gefahren und haben zehn 3-Lagen-Jacken für Skifahrer auf Herz und Nieren getestet. Mit dabei klangvolle Namen wie Salomon, Black Diamond, Mammut und Haglöfs, aber auch eher unbekannte Marken wie Black Crows oder Flylow.

Unsere Anforderung an die Hersteller

In unserer Testausschreibung erklärten wir den Herstellern relativ genau, was für Produkte wir für diesen Test suchten. Die einzusendenden Produkte sollten für Skifahrer geeignet sein, die eine wetterfeste Hardshell-Jacke für ihren Wintersporttag suchen. Dabei sollte vor allem Wert darauf gelegt werden, dass die Jacken alle notwendigen Features aufweisen, die Kapuze zum Beispiel mit Helm und ohne Helm verwendbar ist oder die Jacke einen Schneefang hat, sie Wind und Wetter abhält, gleichzeitig leicht ist, die Bewegungen nicht einschränkt und einen guten Tragekomfort ermöglicht. Die Zielgruppe sollten sportliche Männer sein, die sich auf und neben der Piste bewegen, ohne dabei Skitouren oder lange Aufstiege zu bewältigen.

Hochwertigstes Testfeld aller Tests bisher

Die meisten Skijacken, die wir zugesendet bekamen, trafen diese Beschreibung recht exakt. Natürlich gab es deutliche Unterschiede, vor allem in Bezug auf die Dicke des Materials, Gewicht und den Kälteschutz - wir suchten bei diesem Test aber vor allem nach 3-Lagen-Jacken, die vor allem vor Wind und Wetter schützten, es kam uns weniger auf die wärmende Wirkung an. Denn: Unter einer leichten und dünnen, aber wetterfesten Jacke, kann man als Skifahrer immer noch mehrere wärmende Isolationsschichten tragen. Dementsprechend bewerteten wir die Jacken vorrangig in Bezug auf den Wetterschutz, die Features, natürlich auch auf die Verarbeitung und das Tragegefühl. Der Kälteschutz floss nur in ganz geringem Maße in die Gesamtbewertung ein.

Unsere Tester waren insgesamt von der Qualität der Produkte sehr angetan - noch nie hatten wir so viele wirklich gute Testprodukte in einem Test! Mit allen Jacken kann man ohne Probleme und fast bei jedem Wetter seinen Skitag genießen. Das nötige Kleingeld vorausgesetzt, denn wir hatten es ausschließlich mit Jacken zu tun, die sich preislich zwischen 399€ und 700 € (Unverbindliche Preisempfehlung) bewegen. Das ist sehr viel Geld für eine Skijacke. Umso kritischer beäugten wir die Produkte, konnten aber feststellen, dass keine Jacke wirklich aus den Rahmen fiel.

Was genau die Stärken und Schwächen der einzelnen Modelle sind, wie sie sich im Vergleich geschlagen haben und welchen Skijacken wir einen Skiinfo-Kauftipp verliehen, das seht ihr, wenn ihr euch unten in die einzelnen Produkte klickt. Viel Spaß beim Skiinfo-Skijacken-Test 2015/2016