Im Freeride-Ski-Test der Frauen haben wir lediglich fünf Modelle getestet. Mit im Test dabei: der Völkl Aura, der Blizzard Black Pearl 98, der K2 FulLUVit 95, der Line Pandora 95 und der Atomic Vantage 95 C W.

Mit einer Breite unter der Bindung von 95-100mm und einem Offpiste-orientierten Rocker-Profil zeigen sich die Freeride-Ski für Damen besonders für das Geländeskifahren geeignet. Im Unterschied zu der All Mountain Kategorie liegt der Fokus eindeutig abseits der Piste: Auftrieb, Handling, Drehfreudigkeit und Stabilität sind wichtiger als Vorspannung, Kantengriff und sportliche Carving-Perforamance. Natürlich setzen die Hersteller für die Saison 2017/2018 wieder auf eine möglichst leichte Bauweise, damit auch leichtgewichtige Damen die Ski ohne Probleme tragen und fahren können. Dabei sollen natürlich die Fahreigenschaften nicht leiden, so das gemeinsame Ziel aller Skibauer.

Freeride-Ski sind grundsätzlich eher für erfahrene Skifahrerinnen geeignet. Wer den Einstieg ins das Geländeskifahren sucht, der findet den passenden Ski für sich vermutlich zunächst in der All Mountain Kategorie, deren Ski einen entspannten Übergang von der Piste in das Backcountry ermöglichen. Denn breitere Ski machen einen nicht automatisch zu einem besseren Skifahrer, sie sind fordernd und brauchen mehr Technik und Kraft im Handling.

Eine Anmerkung zu diesem Test: Leider war es aufgrund mangelhafter Schneeverhältnisse in der Testphase nicht möglich, alle Damen-Freeride-Ski zu testen. Folgende Modelle sind hier daher leider nicht dabei: Dynastar Legend W 96, Fischer My Ranger 98, Head Great Joy, Nordica Santa Ana 100, Rossignol Sky 7 HD W, Salomon QST Lumen 99 und Volkl 90 Eight W.

Dieser Test wurde von den Ski-Experten von Realskiers.com durchgeführt und von der Firma MasterFit gesponsert.