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Wachstipps von Holmenkol: So bereitet man die Ski für den Winter vor

20. Juli 2017 | Holmenkol / Skiinfo

Wachsbügeleisen Wachsen - ©Holmenkol

Mit einem Wachsbügeleisen kann man das Wachs auf dem Belag verteilen

Copyright: Holmenkol

Holmenkol ist einer der bekanntesten und größten Skiwachshersteller. In einem aktuellen Beitrag informieren die Experten über die optimale Präparation euer Bretter für den Winter. Wie wachst man richtig? Welches Wachs für welche Bedingungen? Was braucht man, um seine Ski für den Winter fit zu machen? Die Antworten findet ihr hier.

 

Skipflege – aber warum?

Der Anspruch der Sportler an die eigenen Skier ist hoch. Denn wer sich zu einem Kauf entscheidet, muss meistens tief in die Tasche greifen und erwartet dafür perfekte Funktion. Doch selbst der hochwertigste Ski verliert ohne Pflege nach einiger Zeit deutlich an Performance. Deshalb sollte das Material regelmäßig gepflegt und gereinigt werden. Durch die Anwendung von Wachs bleibt nicht nur der Belag geschmeidig und belastbar, auch die Gleiteigenschaften des Skis und seine wasserabweissenden Eigenschaften werden gesteigert.

Denn durch Druck und Reibung entsteht beim Skifahren ein feiner Wasserfilm, der je nach Situation bremst oder beschleunigt. Wasserabweisendes Skiwachs sorgt dafür, dass dieser Film verringert wird. Der Ski gleitet besser und dreht leichter. Dies erhöht sowohl die Sicherheit als auch die Performance. Damit einem „geschmeidigen“ Skitag nichts mehr im Wege steht, bedarf es nur wenigen Arbeitsschritten. Zunächst wird der Ski mit einer feinen Stahlbürste ausgebürstet, damit Schmutz und altes Wachs entfernt und die Oberfläche für das neue Wachs aufgeraut wird.

Anschließend wird das Wachs aufgetragen. Bei der Pflege mit Heißwachsen empfiehlt sich, das Wachs mit der vorgegebenen Temperatur mit einem Wachsbügeleisen in den Ski einzubügeln. Das geht auch mit einem alten, klassischen Bügeleisen - wichtig ist allerdings, dass die Temperatur richtig eingestellt wird, damit der Belag und das Wachs nicht verbrennen. Optimal eignen sich natürlich die spezialisierten Wachsbügeleisen für Skifahrer, sie haben eine optimale Form für das Bearbeiten von Wintersportgeräten und lassen sich zudem gut reinigen.

Nachdem es abgekühlt und getrocknet ist, gilt es das überschüssige Wachs mit einer Plastikklinge abzuziehen und das restliche Wachs nochmals leicht auszubürsten. Bei der Pflege von Alpinski müssen – für einen guten Halt auch bei eisigen Pisten – zudem die Kanten scharf gehalten werden. Hier gibt es vielseitige Kantenschleifer für belagsseitiges Schleifen und zur Anwendung an den Seitenkanten. Das Gerät von Holmenkol ist zum Beispiel unkompliziert in der Handhabung und eignet sich für Skifeilen, Schleifdiamanten und Oxydsteine. Wenn ihr richtig investieren wollt und euch zuhause die optimalen Bedingungen für das Wachsen schaffen wollt, empfiehlt sich der Kauf eines Skispanners, in dem ihr eure Ski fixieren könnt - so lassen sie sich perfekt bearbeiten.

Mit einer Plastikklinge zieht man das Wachs nach dem Abkühlen ab - ©Holmenkol

Mit einer Plastikklinge zieht man das Wachs nach dem Abkühlen ab

Copyright: Holmenkol

Skiwachs – aber welches?

Ein Blick in die Regale im Sportfachhandel genügt, um festzustellen, dass das Sortiment an Skiwachsen riesig ist. Gleitwachs, Steigwachs, Kalt- oder Heißwachs – das Angebot ist schier endlos. Doch schon mit einer kleinen Systematisierung kann man sich einen schneller Überblick verschaffen: Gleitwachse dienen beim alpinen sowie nordischen Skisport, wie der Name sagt, der Verbesserung der Gleiteigenschaften. Für die schnelle und einfache Handhabung werden sie als sogenannte Kaltwachse als Fluide, Pasten oder Sprays angeboten. Damit kann der Belag in wenigen Minuten gewachst werden, wodurch sich das Gleitverhalten spürbar verbessert. Bei Kaltwachsen handelt es sich meist um Universalwachse, die bei allen Temperaturen und Schneearten angewandt werden können. Eine wesentlich bessere Abriebfestigkeit bieten sogenannte Heißwachse wie die Basiswachse Alpha-, Beta- und

Diese werden mit einem Wachsbügeleisen auf den Belag aufgetragen. Auch bei Heißwachsen bieten sich für den Freizeitskifahrer für alle Witterungs- und Schneebedingungen geeignete Universalwachse an.

Im Gegensatz zu Gleitwachsen kommen beim klassischen Langlauf Steigwachse zum Einsatz. Sie werden im Bereich der Steigzone auf den Ski aufgetragen und dienen dem rutschfesten Abstoß, ähnlich einer mechanischen Steighilfe. Dadurch wird dem Sportler das zügige Vorankommen ermöglicht. Die Steigwachse werden als Hartwachs oder in Tuben als Klister angeboten. Wenn der Schnee gefroren oder sehr feucht ist, kommt Klister zum Einsatz. Bei trockenem Pulverschnee werden Hartwachse verwendet. Wichtig: Ein Vereisen der Steigzone sollte verhindert werden. Dafür gibt es auf den Markt verschieden NoWax-Sprays.

Im Spitzensport bzw. bei Wettkämpfen gibt es noch weitere Unterscheidungen, auf die geachtet werden sollte. Im Rennlauf werden häufig verschiedene Wachse nacheinander aufgetragen. Entsprechend unterscheidet man zwischen Grund-, Renn- und Racing Finish-Wachsen. Grundwachse (Hydrocarbonwachse) kommen vorrangig als Trainingswachs zum Einsatz. Sie bieten eine gute Basis für den Wachsaufbau mit Fluorcarbon- und Speedwachsen. Fluorhaltige Rennwachse wie das SpeedFinish 2.0 erhöhen die wasser- und schmutzabweisenden Eigenschaften des Belags. Die Geschwindigkeit wird dadurch spürbar erhöht. Oftmals werden zusätzlich hochfluorierte Racing Finish-Wachse aufgetragen. Diese Wachse erzielen nochmals Verbesserungen bei Qualitäts- und Leistungskriterien wie Beschleunigung oder Höchstgeschwindigkeit.

Linktipps:

Wachsanleitung von Holmenkol: http://www.holmenkol.com/fileadmin/user_upload/catalogs/23390_ALPIN_Wachsanleitung_6page_E150727.pdf

Wachstipps vom Toko-Experten: http://www.skiinfo.de/news/a/582721/tipps-vom-toko-experten--so-pflege-und-wachse-ich-meine-ski

Holmenkol Wachberater: http://www.holmenkol.com/de/wachsberater.html

 

 

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