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Skigebiete und Skifahren in Graubünden


2200 Pistenkilometer. 1800 km Loipen. Abfahrten aus einer Höhe von 3000 Metern hinunter ins Tal. Für Skifahrer und Snowboarder hält der größte Kanton der Schweiz eine unglaubliche Vielfalt an Skigebieten, Wintersportmöglichkeiten und traditionsreichen Urlaubsorte bereit. Arosa, Lenzerheide, Davos, Klosters, Laax, Samnaun und nicht zuletzt St. Moritz sind einige der beliebtesten Skiregionen der Alpen.

Graubünden liegt im Südosten der Schweiz und ist relativ dünn besiedelt. Nur knapp 200.000 Einwohner leben in Graubünden, es wird ein wilder Mix von deutsch, romanisch und italienisch gesprochen. Der höchste Berg ist der Piz Bernina mit 4049m Höhe, er überragt 150 Täler, 615 Seen und 937 Berggipfel. In Graubünden wurde übrigens der Wintertourismus erfunden - und zwar mit einer berühmten Wette von Johann Badrutt im Winter 1864/1865. Anfang September 1864 schloss der St. Moritzer Hotel-Pionier, Johannes Badrutt, mit vier britischen Sommergästen folgende Wette ab: Sie sollten doch einmal im Winter kommen. Falls es ihnen nicht gefalle, zahle er ihre Reisekosten ab London und zurück. Wenn aber St. Moritz ihnen im Winter zusage, lade er sie als seine Gäste ein, so lange zu bleiben, wie sie wollten. Den Engländern gefiel diese Wette, bei der sie so oder so gewinnen würden. Sie akzeptierten, kamen an Weihnachten und blieben bis Ostern. Sie waren die ersten Wintertouristen der Alpen, und sie entdeckten eine neue Welt - die "weißen Winterferien".

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