© Francis BOMPARD/AGENCE ZOOM
Nachdem ersten skifreien Dezember-Wochenende seit Jahren kehren die Ski-Asse mit den Weltcups in Courchevel (Damen), sowie in Gröden (Freitag bis Samstag) und Alta Badia (Sonntag und Montag) für die Herren nach Europa zurück. Ein erneuter Ausfall wegen Schneemangels ist nicht zu erwarten, wenn auch die Wetterprognosen für das Wochenende noch stürmisch sind. Die DSV-Truppe hat sich für die Rennen viel vorgebommen.

Waibel: "Gröden liegt uns!"

Herren-Bundestrainer Charly Waibel blickt optimistisch auf die kommenden Wettbewerbe: "Die Strecke in Gröden liegt uns und wir wollen an die guten Leistungen des letzten Winters anknüpfen. Stephan Keppler ist in der Lage, Top-Ten-Ergebnisse zu erreichen. Andreas Sander und Tobias Stechert sollten ihre Leistungen aus Nordamerika wiederholen können. Josef Ferstl, der in Lake Louise und Beaver Creek mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hatte, aber aufgrund der begrenzten Startplätze nicht zum Einsatz kam, ist für den vierten Startplatz in Gröden gesetzt. Für den Super-G ist Stephan Keppler gesetzt, die weiteren beiden Startplätze werden nach den Trainingsleistungen vergeben."

Alta Badia: Hoffen auf Dopfer und Neureuther

Bei den technischen Rennen sieht der Bundestrainer natürlich andere Leistungsträger vorn: "Fritz Dopfer hat sein Top-Ten-Potential mit seinem dritten und siebten Platz in Beaver Creek bewiesen. Wenn er dieses Selbstvertrauen mitnimmt, sollte er auch in Alta Badia einen Platz unter den besten zehn erreichen können. Stefan Luitz hat mit starken Ergebnissen im Europacup seine derzeit gute Form unterstrichen. Stefan sollte sich in die Punkteränge fahren können. Wir hoffen, dass Felix Neureuther noch vor dem Slalom in Alta Badia wieder ins Training einsteigen kann. Wenn Felix fit ist, kann er sich unter den besten Slalomfahrern der Welt behaupten. Dominik Stehle hat sich nach einer bald dreijährigen Auszeit aufgrund zweier Kreuzbandrisse und Rückenproblemen wieder ins Weltcup-Team zurückgekämpft. Für ihn wie auch für Philip Schmid lautet das Ziel, den Finallauf zu erreichen."

Courchevel: Top-Plätze im Visier

Bei den Damen stehen naturgemäß Viktoria Rebensburg und Maria Höfl-Riesch im Rampenlicht. Die Damen-Truppe ist aber dahinter gut aufgestellt. ""Nach der Rückkehr aus den USA und ein paar Ruhetagen im Anschluss haben wir uns auf der Reiteralm und in Veysonnaz auf das kommende Weltcup-Wochenende vorbereitet. Wir treten in beiden Disziplinen mit einem kompakten Team an und wollen unsere guten Trainingsleistungen in den Rennen umsetzen. Mit Viktoria Rebensburg und Maria Höfl-Riesch haben wir zwei Top-Fahrerinnen im Team, die um Podestplatzierungen mitkämpfen können. Für alle weiteren Starterinnen heißt es, die aktuellen Weltrangplätze zu bestätigen oder in die Punkteränge zu fahren. Wir wollen eine kompakte Mannschaftsleistung zeigen", formuliert Coach Tom Stauffer die Erwartungen.

Rebensburg nach Pause wieder fit

"Nach meiner Rückkehr aus den USA habe ich ein paar Pausentage eingeschoben", so die Riesenslalom-Führende Viktoria Rebensburg. "Eigentlich wollte ich am Dienstag und Mittwoch Riesenslalom trainieren, habe diesen Plan aber aufgrund einer Erkältung geändert. In Courchevel bin ich noch nie ein Rennen gefahren und deshalb sehr gespannt, was mich dort erwartet."

Skiinfo berichtet im Liveticker über den Ausgang der Rennen. Vorab könnt ihr in unserem Weltcup-Tippspiel euer Fachwissen beweisen und das Podium tippen.