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Beim zweiten und letzten Training vor den Speed-Wettbewerben am Wochenende hat sich Elisabeth Görgl in Val d`Isere und Christoph Innerhofer in Gröden die schnellste Zeit gesichert. Andreas Sander überraschte mit einer Top-Fahrt.

Görgl klar vorne
Lizzy Görgl holte die Bestzeit in Frankreich ähnlich deutlich wie am Tag zuvor Riesch: Tina Maze brauchte als Zweitplatzierte immerhin sechs Zehntel länger, Riesch auf Rang drei lag bereits über eine Sekunde hinten. Überraschend stark war die Italienerin Verena Stuffer, die als Vierte noch klar vor Topfavoritin Lindsey Vonn (7., +1,56 s) ankam. Im Training gut präsentierten sich auch Andrea Fischbacher, Marie Marchand-Arvier und - trotz ihrer internen Sperre - Lara Gut aus der Schweiz. Viktoria Rebensburg und Gina Stechert kamen fast zeitgleich auf die Positionen 35 und 37.

Heimvorteil Innerhofer
Der schnelle Lokalmatador Christof Innerhofer hat Top-Favorit Michael Walchhofer im zweiten Training der Herren in Gröden knapp besiegen können. Um 0,07 Sekunden blieb der Österreicher hinter der Bestzeit zurück. Vorn dabei waren auch Bode Miller, Werner Heel, Didier Cuche und Klaus Kröll. Verzichten mussten die Österreicher auf Mario Scheiber, der wegen Knieschmerzen nach dem Sturz am Vortag nicht antrat. Im Rennen will er aber starten.

Andreas Sander besser als Bode Miller
Die Überraschung des Trainings war aber der deutsche Junioren-Weltmeister Andreas Sander: Der Ennepetaler reihte sich mit Startnummer 64 auf Position drei ein, noch vor US-Superstar Bode Miller, Heel und Cuche. Damit rechtfertigte er über alle Maßen die Nominierung der Trainer. Erneut eine gute Trainingsleistung zeigte auch Stephan Keppler, der als 16. nur rund eine Sekunde verlor. Die weiteren Starter landeten jenseits der besten 40.