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Der Weltskiverband FIS schloss während der Herbst-Sitzungen in der letzten Septemberwoche in Zürich die Festlegung der Regeln für das Parallel-Slalom-Event in München im Januar 2011 ab. Außerdem wurde eine mit hochkarätigen Skigrößen besetzte 'Arbeitsgruppe für Alpine Technische Ausrüstung' gegründet.

Regelwerk für München festgelegt
Nach den Parallel-Slalom-Veranstaltungen in Moskau kommt das City Event der FIS nun erstmals nach München. Die endgültige Fassung der Regeln wurde nun festgelegt. Ob ein Parallel-Slalom auf lange Sicht regelmäßig auch in anderen Städten stattfinden wird, liegt größtenteils am Erfolg und Interesse, das dem Event in München entgegengebracht wird.

Neues Komitee für Materialentwicklung
Die FIS gründete während der Herbst-Sitzungen außerdem ein neues 'Arbeitskomitee für Alpine Technische Ausrüstung'. Die Gruppe soll als unabhängiger Expertenkreis neue Entwicklungen in der alpinen Ausrüstung verfolgen. Dabei wird besonderes Augenmerk auf den Einfluss der Ausrüstung auf die Sicherheit von Skirennen und die Gesundheit der Sportler gelegt.



Bekannte Skigrößen fungieren als Experten
Die Arbeitsgruppe besteht aus hochkarätigen Mitgliedern, die mehr als 150 Jahre praktische Erfahrung in alpinen Skirennen als Wettkampfteilnehmer oder Trainer in sich vereinen. Dabei sind Pernilla Wiberg aus Schweden, Kjetil Andre Aamodt aus Norwegen, Marco Büchel aus Liechtenstein, Karl Frehsner aus der Schweiz, Charly Waibel aus Deutschland und Toni Giger aus Österreich.

Toni Giger ist Vorsitzender
Bei ihrer ersten Zusammenkunft wählte die Arbeitsgruppe Toni Giger zu ihrem Vorsitzenden. Der neue Arbeitskreis wird eng mit dem 'Injury-Surveillance-Comitee' und dem Medizinischen Komitee der FIS zusammenarbeiten.