© US Ski Team/Doug Haney
Julia Mancuso hat sich zum Abschluss der US-Meisterschaften der alpinen Skirennläufer den Titel im Riesenslalom gesichert. Bei den Herren dominierte Tommy Ford die Titelkämpfe mit drei Goldmedaillen. Gesamtweltcupsiegerin Lindsey Vonn war nicht am Start.

Vom Freeriding zum Titel
Am vergangenen Samstag war Julia Mancuso noch beim Nissan Xtreme by Swatch in Verbier angetreten. In ihrem ersten Freeride-Event hatte die Doppel-Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Spiele auf Anhieb den dritten Rang erreicht. Kurz danach ging es mit dem Flieger zum Whiteface Mountain, wo die nationalen Meisterschaften der USA stattfanden. "Ich habe seit den Olympischen Spielen keinen Riesenslalom mehr bestritten. Es war schön, wieder auf meinen Riesenslalomski zu stehen", ließ die 25-Jährige der Konkurrenz direkt keine Chance. 59 Hundertstel nahm Mancuso in zwei Läufen Laurenne Ross ab. Dritte des Rennens wurde die Schwedin Malin Hemmingsson vor der neuen Abfahrtschampionesse Leanne Smith. Am kommenden Wochenende reist die nun elffache US-Meisterin wieder zurück nach Europa, wo sie ein weiteres Mal in Verbier beim High Five antreten will.

Ganong und Kelleher im Super-G vorne
Gleich drei Goldmedaillen gewann Tommy Ford. Der Olympionike fuhr in Slalom, Super-Kombination und Riesenslalom auf den ersten Platz. "In den letzten beiden Jahren habe ich hart um den Riesenslalomtitel mit Tim Jitloff gekämpft, nun habe ich ihn endlich. Ich bin happy", gab Ford zu Protokoll. Bei den Damen carvte Sarah Schleper ganz oben auf das Podium. Die Super-G-Titel gingen an Travis Ganong und Keely Kelleher. Die neue nationale Meisterin in der Super-Kombination ist Megan McJames.