Oft hatte man in Kitzbühel in den letzten Jahren mit Wetterproblemen zu kämpfen, nur selten konnte die 'Streif' bei der legendären Abfahrt am Samstag von ganz oben befahren werden. 2010 lassen die Wettervorhersagen besseres erahnen.

Schlüsselstellen der Streif
Bereits im Startschuss mit 51 Prozent Neigung beschleunigen die Athleten auf einer Länge von 160 Metern innerhalb von achteinhalb Sekunden auf 100 Stundenkilometer. Mit der berühmten Mausefalle wartet gleich darauf die steilste Passage im Rennen mit 85 Prozent maximalem Gefälle. Diese Stellen haben die Streif zur Legende werden lassen. Und die Zuschauer werden die spektakulären Bilder wohl bei besten Bedingungen zu sehen bekommen.



Wettervorhersage: Samstag sonnig
Für den Samstag sieht es nun nach überaus sonnigem und trockenem Wetter aus. Gut für Fahrer und Zuschauer. Die Athleten werden im weiteren Verlauf der Abfahrt mit 120 km/h weiter zum Steilhang rasen. Im 'Gschöss' mit der flachsten Stelle im ganzen Rennen, sind perfekte Gleitfähigkeiten gefragt. Gute Sicht ist aber natürlich eine große Hilfe bei dieser Fahrt. Auch Hangnebel oder Wind werden nicht erwartet.

Die Vorfreude wächst
Zum Schluss der Strecke stellt der Hausberg mit seiner weltberühmten Kante höchste Anforderungen an Material und Sportler. Von da an sehen die tausenden Zuschauer im Ziel die Läufer, die im Zielschuss mit 140 Stundenkilometern die absolute Höchstgeschwindigkeit erreichen. Nach rund zwei Minuten kommen die Rennläufer ins Ziel - die 'Streif' ist geschafft. Die Vorfreude wächst bereits.

Super-G und Slalom nicht gefährdet
Auch für die beiden übrigen Renntag am Hahnenkamm sind die Aussichten positiv. Während e am Freitag noch morgens vereinzelt schneien kann und sich Nebel bildet, wird es ab mittags immer sonniger. Sonntags wird es sehr kalt und es werden Wolkenfelder erwartet, der Slalom dürfte davon aber nicht beeinträchtigt werden.