Für Andreas Buder ist die Saison vorzeitig zu Ende. Der österreichische Speed-Fahrer leidet weiterhin an Knieschmerzen, die ihn zu diesem Schritt zwingen.

"Knie in Beaver Creek beleidigt"
Am Freitag unterzog Buder sein Knie einem letzten Belastungstest, danach war die Entscheidung gefallen: "Der Trainingstag war für mich der Tag X, um zu entscheiden wie belastbar ich bin. Das Ergebnis, ich fühle mich nicht fit genug für die Klassiker im Jänner, ich kann die Schwünge nicht so ziehen wie ich mir das vorstelle." Angefangen haben die Probleme mit seinem angeschlagen Knie bereits bei den Weltcuprennen in Nordamerika Anfang Dezember: "Ich hatte eigentlich bei den Rennen in Nordamerika wenig Probleme, aber beim Ausfall in Beaver Creek habe ich mir mein Knie wieder etwas beleidigt. In Folge konnte ich zwischen den Rennen nicht mehr trainieren, musst immer pausieren. Das ist ja nicht gerade die beste Vorbereitung. In Gröden fuhr ich dann trotz Spritze ins Knie mit starken Schmerzen. Dass ich dann in Bormio wegen einer Erkrankung abgereist bin, hat die Entscheidung wahrscheinlich nur noch ein wenig hinausgeschoben. Schon dort überlegte ich gemeinsam mit Trainer Andi Evers und Toni Giger über die weiteren Schritte," berichtet der 30-Jährige auf seiner Homepage.

Nur drei Abfahrten absolviert
So beendet Buder eine olympische Saison mit insgesamt nur drei Rennen. Neben dem Ausscheiden in Beaver Creek stehen beim Abfahrer noch die Plätze 47 in Lake Louise und 31 in Gröden zu Buche. Für einen ehemaligen Podestfahrer im Weltcup, der mit Ambitionen in diesen Winter gestartet ist, war dies einfach auch zu wenig, sodass die Entscheidung nachzuvollziehen ist: "Ganz so habe ich mir diese Saison natürlich auch nicht vorgestellt. Aber man muss auch so vernünftig sein und es sich eingestehen, dass es eben momentan nicht geht."