© www.hahnenkamm.com
Im ersten Training beim Weltcup in Gröden hat Erik Guay in 1:57,90 Minuten die Bestzeit vorgelegt. Bei seiner Fahrt war der Kanadier 45 Hundertstel schneller als Vorjahressieger Michael Walchhofer aus Österreich. Weitere 35 Hundertstel zurück sicherte sich TJ Lanning aus den USA den dritten Rang auf der Saslong.

Wartende Österreicher zu viert in den Top Ten
Die ersten 19 blieben bei blauem Himmel und auf einer gut präparierten Piste alle unter der magischen Zwei-Minuten-Marke. Darunter waren auch die meisten Favoriten zu finden. So wurde Bode Miller (USA, 1:58,81) Sechster und Didier Cuche (SUI, 1:59,03) Achter. Die Österreicher, die in Gröden vor einem Jahr ihren letzten Weltcup-Sieg in der Abfahrt feiern konnten, kamen gut mit den Kamelbuckeln und den anderen Schwierigkeiten der Saslong zurecht. Hinter Walchhofer platzierten sich Hermann Maier (4., 1:58,75), Klaus Kröll (7., 1:58,91) und Georg Streitberger (9., 1:59,05) ebenfalls in den Top Ten.

Dalcin mit Ausrufezeichen - Italiener müssen warten
Ein Ausrufezeichen setzte Perre-Emmanuel Dalcin. Der Franzose wurde Fünfter. Die Italiener, die seit Kristian Ghedina weiter auf einen Abfahrtssieger in Gröden warten, sahen ihre Athleten weiter hinten platziert. Bester war noch Werner Heel auf Rang 17. Peter Fill, der den Speed-Auftakt in Lake Louise (CAN) gewinnen konnte, musste sich mit Rang 25 im ersten Training begnügen.

Keppler als bester Deutscher auf Rang 43
Noch weiter hinten als die Italiener platzierten sich die vier Deutschen. Mit der schnellsten Zeit im internen Duell stoppte Stephan Keppler die Zeitmessung bei 2:01,58 Minuten, was Rang 43 bedeutete. 49. wurde Andreas Strodl (2:01,96), sein Bruder Peter landete auf Platz 53 (2:02,53) und Hannes Wagner, der kurz vor seinem Weltcup-Debüt steht, kam mit der 56.-Zeit (2:01,96) im Ziel an.