Die Weltcup-Rennen in Gröden am 19. und 20. Dezember 2008 können planmäßig durchgeführt werden. Dies bestätigte am vergangenen Samstagvormittag der Sicherheitsbeauftragte des Internationalen Skiverbandes, der Südtiroler Sepp Messner.

Schneedecke im optimalen Zustand
Messner führte gemeinsam mit Rennleiter Rainer Senoner und Pistenchef Horst Demetz die so genannte Schneekontrolle durch, um die WM-Strecke von 1970 auf die Konsistenz ihrer Schneedecke sowie auf die Sicherheitsvorkehrungen hin zu überprüfen. Wie Messner sagte, sei die Schneedecke in optimalen Zustand. Es lägen circa 40 bis 50 Zentimeter Kunstschnee auf der Piste, dazu 70 Zentimeter Neuschnee im unteren und über ein Meter im oberen Teil. Damit seien laut Messner auch alle Sturzräume in Ordnung. Durch die bereits im vergangenen Jahr erfolgte Verbreiterung der Strecke sei es für die Kurssetzer des Super-G ein Vergnügen, die Strecke, die besonders im Zielschuss viel breiter ist, auszuflaggen. Die Schneekontrolle für Abfahrtsläufe wird circa zehn Tage vor Ankunft der Rennläufer vorgenommen.

Am 17. Dezember erster Trainingslauf
Ab Montag, den 15. Dezember steht die Saslong ausschließlich dem Organisationskomitee zur Verfügung, um das endgültige Rennprofil zu erstellen. Am Freitag, den 19. Dezember findet der Super-G statt, am Samstag, den 20. Dezember die klassische Abfahrt. Am Mittwoch und Donnerstag finden zwei Trainingsläufe statt.