Nach dem schweren Unfall von Matthias Lanzinger beim Super-G in Kvitfjell drohen dem Österreicher nun schwere Komplikationen. Sogar die Amputation des betroffenen Beines kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.


Neue Operation notwendig
Lanzinger war beim Super-G in Norwegen mit hohem Tempo in ein Tor geprallt und hatte dabei Bewusstsein verloren. Bei diesem Sturz zog er sich einen Schien- und Wadenbeinbruch zu, außerdem erlitt der 27-Jährige Weichteil- und Gefäßverletzungen. Gerade diese machen den Ärzten nun Sorgen, denn die Durchblutung des Beines ist sehr schlecht. Daher soll nun erneut operiert werden.

Amputation droht
Über den Österreichischen Skiverband ließ der Salzburger Facharzt Prof. Hölzenbein verlauten, dass es sich um eine außerordentlich schwere Gefäßverletzung handele. Die Durchblutung des Beines sei sehr kritisch und schlecht. Das Ärzteteam versuche, mit einer neuerlichen Operation die Durchblutung zu verbessern. Das Resultat könne aber nicht vorhergesagt werden. Im schlimmsten Fall muss also bei Lanzinger sogar mit der Amputation des Beines gerechnet werden.