Am heutigen Dienstag fand das erste Abfahrtstraining für die 78. Lauberhornrennen in Wengen statt. Dabei setzte Altmeister Marco Büchel die erste Bestmarke.

Büchel vor Cuche und Kröll
Marco Büchel hat beim Training in Wengen einmal mehr bewiesen, dass bei den schwierigen Pisten der Klassiker Erfahrung eine wichtige Rolle spielt. Der Liechtensteiner ging als Achter auf die Lauberhorn und war in 2:29,42 Minuten im Ziel. Damit war der älteste Weltcup-Starter Schnellster, denn keiner seiner Konkurrenten konnte seine Zeit unterbieten. Auf den zweiten Rang raste mit vier Zehnteln Rückstand der Schweizer Didier Cuche (2:29,81), der bei seinem Heimspiel unbedingt auf das Podest will. Dritter wurde mit einer Zeit von 2:30,05 Minuten Klaus Kröll aus Österreich.


Fünf Österreicher in den Top Ten
Auch die anderen Favoriten platzierten sich weit vorne. Bode Miller wurde in 2:30,06 Minuten Vierter. Im vergangenen Jahr gewann der Amerikaner am Lauberhorn vor Didier Cuche und Peter Fill (2:31,86) aus Italien, der im ersten Training 17. wurde. Stark präsentierten sich die Österreicher. Neben Kröll fuhren noch vier weitere ÖSV-Asse in die Top Ten. Auf den Rängen sechs bis acht sind Christoph Gruber (2:30,12), Michael Walchhofer (2:30.65) und Hermann Maier (2:30,66) zu finden. Als Zehnter komplettierte Georg Streitberger (2:30,89) die besten Zehn. Die geringen Zeitabstände lassen schon jetzt auf ein spannendes Rennen hoffen.

Keppler auf Platz 43 bester Deutscher
Mit Stephan Keppler, Johannes Stehle und Tobias Stechert nehmen drei Deutsche die schwere Lauberhornabfahrt in Angriff. Auf der längsten Weltcup-Abfahrt der Welt benötigte Keppler 2:34,52 Minuten. Damit rangierte der DSV-Athlet auf dem 43. Platz. Stehle reihte sich mit einer Zeit von 2:37,56 Minuten auf Rang 63 ein. Der 22-Jährige Tobias Stechert (2:38,26) wurde 69. Am Mittwoch ist das zweite Training angesetzt. Um 12:15 Uhr geht es los.