Der Damen-Weltcup in Val d’Isère findet am 15. und 16. Dezember auf dem Bellevarde-Massiv statt. Seit 1968 hat der Ski-Ort 131 Weltcups ausgerichtet und bleibt dieser sportlichen Tradition weiterhin treu. Ab diesem Winter tritt Val d’Isère aber bereits in die neue Konfiguration für die Weltmeisterschaft 2009 (3. bis 15. Februar 2009) ein: Die Weltcups werden von nun an nicht mehr auf der bekannten Piste Oreiller-Killy in la Daille stattfinden, sondern das „Face à Face“ - Konzept wird im Dezember zum ersten Mal getestet. Die Damen- und Herren-Wettkämpfe werden auf sich gegenüberliegenden Pisten ausgetragen (Face à Face): Die Abfahrt und der Super-G der Damen auf dem Solaise-Massiv und die Abfahrt sowie die Super-Kombination der Herren (am 2. und 3. Februar 2008) auf dem Bellevarde-Massiv.

Sportler können sich mit der Piste vertraut machen
Dies gibt Val d’Isère die einmalige Gelegenheit, das neue Konzept für die Weltmeisterschaft 2009 bereits bei den zwei Weltcup-Etappen der kommenden Wintersaison zu testen:
Die Worldcups 2007-2008 stellen nicht nur eine Generalprobe für die Organisation der Weltmeisterschaft dar, sondern gibt auch den Sportlern die Möglichkeit, mit den neuen Pisten vertraut zu werden, die für sie entworfen wurden.


Von Olympiasieger entworfen
Die Damen werden sich am 15. und 16. Dezember auf der neuen Piste „Rhone-Alpes“ auf dem Solaise-Massiv messen, die im vergangenen Jahr vom Schweizer Architekten, Olympiasieger und Weltmeister Bernhard Russi entworfen wurde. Die Piste A, auf der bereits in den fünfziger und sechziger Jahren das „Criterium de la Première Neige“ ausgetragen wurde, wurde umgestaltet und in „Rhone-Alpe“ umbenannt.

Anspruchsvolle Piste für die Damen
Die Piste konnte erstmals bei der französischen Meisterschaft im März 2007 getestet werden (Damen und Herren), die schwierigen Passagen wurden daraufhin im vergangenen Sommer korrigiert. Die Rhone-Alpes-Piste bleibt nach den notwendigen Modifikationen eine anspruchsvolle, sehr technische Piste mit steilen Passagen und engen Kurven, ideal für große Allroundtalente wie die vielfach medaillengekrönte Anja Pärson oder die Österreicherin Renate Götschl, Nummer eins im Weltcupzirkus des vergangenen Winters, Anja Hosp oder Ingrid Jacquemod, die Lokalmatadorin von Val d’Isère. Bei den Weltmeisterschaften 2009 werden die Titelkämpfe der Abfahrt, des Super-G und der Super-Kombination dann auf dem Solaise bestritten, während der Riesenslalom und der Slalom wie auch bei den Herren im neuen „Stadium“ auf dem Bellevarde ausgetragen wird.

Ingrid Jacquemod startet in ihrem Heimatort
Nach einem bezeichnendem 6. Platz im Riesenslalom beim Weltcupauftakt 2007-2008 in Sölden Ende Oktober, kündigt sich die Lokalmatadorin von Val d’Isère als einer der großen Favoritinnen des „Kriterium des ersten Schnees“ am 15. und 16. Dezember an. Zusammen mit ihren Teamkolleginnen wie der talentierten jungen Marie Marchand-Arvier, hat Jacquemod einen kleinen Heimvorteil, da sie die neue Piste „Rhone-Alpes“ bereits im März 2007 bei den französischen Meisterschaften testen konnte, bei denen sie sowohl bei der Abfahrt als auch im Riesenslalom den Sieg davontrug.

Traumkonditionen mit Schnee und Sonnenschein
40 Zentimeter Powderschnee sind in den letzten Tagen gefallen und die ersten Ski-Spuren schmücken bereits das Bellevarde-Massiv. Die Temperaturen bleiben unter 0 °Celsius und ermöglichen den Betrieb der Schneekanonen auf den Weltcup-Pisten.