Das alpine Weltcup-Finale rückt immer näher. Der letzte Schlagabtausch vor dem Saisonabschluss hat bei den Damen in Zwiesel am Arber stattgefunden. Dabei blieb sowohl der Kampf um die kleine Kugel im Riesenslalom wie auch um den Weltcup-Gesamtsieg weiter spannend.

Poutiainen siegt bei Nebellotterie
Die Bedingungen in Zwiesel waren am ersten Tag nicht sonderlich gut. Bereits der Start des ersten Durchgangs im Riesenslalom musste aufgrund von Nebel verschoben werden. Der Finallauf wurde letztlich verspätet gestartet. Die besten Nerven behielt dabei die Finnin Tanja Poutiainen, die während der vergangenen Weltcups im besser in Form gekommen war. Sie setzte sich gegenüber ihren österreichischen Konkurrentinnen Nicole Hosp und Michaela Kirchgasser durch und erzielte ihren ersten Saisonsieg. Damit nicht genug, rückte sie auch im Disziplinenweltcup bis auf 16 Punkte an Nicole Hosp heran.

Schild ein weiteres Mal überragend
Unter strahlend blauem Himmel präsentierte sich Zwiesel am Sonntag. Marlies Schild (AUT) stürmte problemlos zu ihrem nächsten Slalomsieg und deklassierte die Konkurrenz, als sie am Ende mit über zwei Sekunden Vorsprung vor der Schwedin Anna Ottosson siegte. Slalom-Weltmeisterin Sarka Zahrobska (CZE) belegte zeitgleich ebenfalls Rang zwei.


Riesenslalom erfreulich für den DSV
Viktoria Rebensburg beeindruckte die Konkurrenz mit einem phantastischen zweiten Lauf, der ihr am Ende ihr bestes Weltcup-Resultat, einen siebten Rang, einbrachte. Kathrin Hölzl meldete sich nach überstandener Verletzung und Grippe auf dem 20. Platz zurück. Maria Riesch rundete das Mannschaftsergebnis am Samstag als 27. mit Weltcuppunkten ab.

Vier deutsche Damen in den Top 15 im Slalom
Besonders erfreulich war auch das Slalom-Resultat der deutschen Starterinnen am Sonntag. Gleich vier Damen landeten unter den besten 15 - als Beste von ihnen wurde Monika Bergmann-Schmuderer Neunte. Direkt dahinter folgte Maria Riesch, die im zweiten Lauf eine Kostprobe ihres Slalompotential gab. Kathrin Hölzl konnte mit dem 14. Rang ebenfalls mehr als zufrieden sein. Hinter ihr platzierte sich Annemarie Gerg auf Rang 15.