Beim Abschlusstraining im italienischen Tarvisio fuhr Lokalmatadorin Daniela Merighetti die schnellste Zeit. Nur drei Hundertstel dahinter landete Julia Mancuso aus den USA, auf Rang drei kam Gina Stechert. Renate Götschl stürzte, will aber weiter antreten.

Diagnose steht noch aus
Ob Götschls Sturz Folgen für die \'Speed Queen\' haben wird, ist noch offen. Zwar humpelte die Steierin und klagte auch über starke Schmerzen im Knie, dennoch will sie auch bei der am Freitag stattfindenden Super-Kombination antreten. Sollte sie in der letzten Abfahrt vor der Amerikanerin Mancuso ins Ziel kommen, wäre sie rechnerisch dort nicht mehr einzuholen. Noch hofft sie aber auch noch auf den Gewinn des Gesamt-Weltcups.

Stechert verpasst Bestzeit nur knapp
Das Training beendete Daniela Merighetti in 1:54,17 Minuten mit der schnellsten Zeit und fuhr sich damit in den Favoritinnenkreis, nachdem sie am Vortag nur auf Rang 27 gekommen war. Aufsteigende Form bewies auch Julia Mancuso, die auch beim anderen italienischen Speed-Event in Corina d\'Ampezzo bereits sehr erfolgreich war. Überraschend stark war im letzten Trainingslauf auch Gina Stechert, die nur 17 Hundertstel hinter der Bestzeit auf Rang drei landete und damit natürlich auch beste Deutsche war.

Görgl und Styger überzeugen
Den geteilten vierten Platz konnten nach dem Training Elisabeth Görgl (AUT) und Nadia Styger (SUI) einnehmen, auch sie lagen nur 26 Hundertstel hinter der Bestzeit. Vortagesschnellste Marie Marchand-Arvier (FRA) belegte Rang acht, knapp hinter der neuen Weltmeisterin Anja Pärson aus Schweden.


Riesch auf Platz 23
Die weiteren DSV-Fahrerinnen kamen nicht in der Spitze ins Ziel. Maria Riesch belegte Rang 23, Fanny Chmelar kam nur als 64. ins Ziel. Petra Haltmayr hatte nach ihrem Startverzicht für die Abfahrt am Samstag auch auf eine Teilnahme am Training verzichtet.