Nach dem zweiten Weltcup-Slalom am Sonntag äußerten sich die drei Männer auf dem Podium zu ihren hervorragenden Leistungen. Allen voran Jens Byggmark, der seinen zweiten Sieg in Folge erzielen konnte.

Jens Byggmark:
"Meine Gefühle kann ich nur schwer beschreiben. Heute war ich sehr müde und hatte eigentlich keine großen Erwartungen an mich. An einen erneuten Sieg habe ich gar nicht gedacht. Ich hatte sehr wenig Schlaf gehabt und heute werde ich wohl bei dem Preisgeld eine weitere schlaflose Nacht hinter mich bringen müssen. In Tärnaby muss reichlich gefeiert worden sein. Jedenfalls hatte ich am Samstag viele Anrufe von Freunden in eindeutiger Feierlaune."

Mario Matt:
"Ich empfinde eine riesige Freude, dass ich wieder an der Weltspitze bin und dass das Material wieder passt. Dennoch ist es schon ein bisserl ärgerlich, wenn es dann an drei hundertstel Sekunden zum Sieg fehlt. Heute hatte ich vor dem Flachstück einen kleinen Fehler, da wäre sonst vielleicht noch etwas gegangen. Aber die Leistungsdichte ist so groß - man muss hopp oder topp fahren. Früher konnte man mit einem Sicherheitslauf ins Finale kommen, aber heute schaffst Du es mit einem Fehler nichtmals unter die Top-30. In Schladming werde ich wieder voll angreifen, vielleicht ist das Glück dann auf meiner Seite."


Manfred Mölgg:
"Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung heute. Nach der langwierigen Rückenverletzung im letzten Jahr ist dieser dritte Platz für mich wie ein Sieg. Ich war auch nach der Führung im ersten Durchgang sehr locker, hatte dann im Finale jedoch vor dem Flachstück einen kleinen Fehler. Im Flachen ging es dann aber wieder gut, denn ich habe mich generell in Flachstücken verbessert im Vergleich zu früher. Jetzt freue ich mich schon gewaltig auf Schladming."