Die Slalomspezialisten haben den ersten Kontakt mit dem diesjährigen Slalomhang hinter sich gebracht. Die Slalompiste am Ganslern wird am Wochenende so sein, wie es die Sportler lieben.

Lockere Schwünge und erstes Wettkampf-Feeling
Bei guter Sicht und Temperaturen von minus 6 Grad Celsius herrschte schon am frühen Vormittag Hochbetrieb am Ganslernhang. Gemeinsam mit der Trainerschaft befuhren die Athleten die Slalomstrecke. Lockere Schwünge und ein leichtes Warmup waren angesagt. Der eine oder andere Favorit holte sich im Starthaus auch schon eine erste 'Prise' an Wettkampfstimmung. So schnupperte Manfred Pranger Starthausluft. Bode Miller hingegen ging die Hangbefahrung sehr entspannt an. Mit einem Lächeln auf den Lippen erledigte der US-Star diese morgentliche Routineübung.


Top-Piste für die Rennen
Dank der dauerhaft niedrigen Temperaturen in Kitzbühel haben die Profis von der Pistenpräparierung - insgesamt arbeiten dort 70 Mann an der Strecke - ein vergleichsweise leichtes Spiel. Die Schneeauflage ist optimal und in der Nacht zum Freitag wurde die Strecke mit Sprühbalken flächendeckend gewässert und somit rennmäßig präpariert. "Es ist immer noch harte Arbeit, aber man weiß halt, dass der Aufwand fruchten wird", war Rennleiter Peter Obernauer sehr zufrieden mit dem Stand der Dinge. Was dem Hobbyfahrer als eine Eispiste erscheint, das bewerten die Sportler erfreut als 'griffige Piste'. Auf diese Weise ist die Chancengleichheit für alle Fahrer gesichert.