Extremes und extreme Sicherheit - dies ist kein Widerspruch beim spektakulären Show-Act der Flying Bulls. Bewiesen wird dies an den beiden Wettkampftagen im Rahmenprogramm mit Hubschrauberkunstflug, Paragleiter-Akrobatik und Gleitschirmflieger-Show in Kitzbühel über dem Zielgelände.

Rainer Wilke mit Hubschrauberkunstflug
Schon seit Jahren hat der KSC diese sensationelle Flugdarbietung in Zusammenarbeit mit Red Bull als festen Bestandteil in das Programm integriert. Doch jetzt kommt noch eine Steigerung auf die Zuschauer zu - österreichische Uraufführung im Hubschrauberkunstflug. Der Ausnahmepilot Rainer Wilke, einer von überhaupt nur vier Hubschrauberkunstflugpiloten weltweit, wird über dem Bereich der Kompression und des Zielsprungs mit seiner Kunstflugnummer die Leute in seinen Bann ziehen.

Sicherheit im Vordergrund
Wenn es dann um Loops, Rollen und Salti geht, die man allenfalls beim Bodenturnen erwarten würde, dann stockt dem Betrachter schnell der Atem. Dahinter steckt indes aber eine Philosophie, die extreme Leistung mit extremer Sicherheit verbindet. Dafür steht nicht zuletzt Hans Huemer - selbst erfahrener Fallschirmspringer und Flugleitung am Wochenende von Kitzbühel. "Wir fliegen in nicht ganz normalen Spuren, tun aber nichts, was die Sicherheit der Piloten, Springer oder Zuschauer gefährden würde. Sicherheit steht bei mir ganz oben. Im Vorfeld sind zahlreiche Genehmigungen einzuholen, die Flächen für die Darbietungen werden festgelegt, wobei wir wegen der geänderten Slalomstrecke hier ebenfalls etwas variieren mussten. Und dann heißt es trainieren - den Training ist Sicherheit.


Probe unerlässlich
Doch auch die Paragleiter-Show im Freestyle-Stil hat es in sich und muss intensiv geprobt werden, ebenso wie die gewagten Absprünge der Fallschirmspringer-Gruppe, die aus einer Höhe von 1200 Metern direkt in den gefährlichen 'Kappenrelativ' überwechseln. Eine Schwierigkeit der Sonderklasse.

Profis an den Fluggeräten
Alles in allem ist Huemer aber relaxed und weiß, dass er es mit absoluten Profis an den 'Fluggeräten' zu tun hat.
"Im Zweifelsfall, wenn etwas nicht passen sollte, würde die Vorstellung jederzeit abgesagt. Aber derzeit spricht alles für ideale Bedingungen und einen perfekten Ablauf. Damit wird der Spannungsbogen zwischen den Slalomdurchgängen spielend gehalten.