Nach der Schneekontrolle am 16. Januar kann Kitzbühel aufatmen: Die Hahnenkammrennen werden nach derzeitigem Stand wie geplant stattfinden können. Allerdings wird bei der Abfahrt mit dem Hausberg ein Highlight ausgelassen werden müssen. Stattdessen soll über den Ganslernhang gefahren werden.

500 LKW-Ladungen Ersatzschnee
Die Verantwortlichen hatten zuletzt keine Mühen und Kosten gescheut, um die Pisten so gut wie möglich zu präparieren. Da die Neuschneeproduktion durch die milden Temperaturen vor Ort nicht möglich ist, wurde eine große Aktion gestartet, die die Rennen sichern soll: Vom Großglockner sollen per LKW und Hubschrauber 4.000 Kubikmeter Schnee herangeschafft werden. Ab dem kommenden Wochenende sagen dann auch die Meteorologen tiefere Temperaturen voraus.


Hausberg wird umfahren
Damit wird die Streif zum dritten Mal in Folge nicht ganz ausgefahren. Vor zwei Jahren entfiel die Abfahrt und wurde in Garmisch-Partenkirchen nachgeholt. 2006 musste ein tieferer Startpunkt gewählt werden, weshalb die Mausefalle und der Startschuss entfielen. In diesem Jahr müssen die Fans der Streif auf den Hausberg verzichten, der auch zu den schwierigsten Kriterien zählt. Bereits 1998 wurde die Ausweichroute über den Ganslernhang gewählt, auf dem normalerweise die Slalomrennen stattfinden.