Der Präsident des Internationalen Skiverbandes (FIS) Gian Franco Kasper hat seine Vorstellungen von sinnvollen Reformen im Ski-Weltcup in einem Interview bekannt gegeben.

Veränderungen beim Slalom
Besonders die jetzige Umsetzung des Slaloms ist ihm ein Dorn im Auge. Er sähe lieber einen Slalom, in dem es entweder drei Durchgänge gäbe, von denen zwei gewertet würden, oder zwei Durchgänge, bei dem nur einer die Entscheidung brächte. Waren in den vergangenen Wintern noch Fahrerinnen und Fahrer ohne Helm unterwegs, so soll dies in der Zukunft verboten sein. Helmpflicht für alle ist dann angesagt.


Mehr Abwechslung auf dem Podest
Weiten Reisen gegenüber um eines einzigen Wettkampfes Willen, ist Kasper abgeneigt. Vielmehr sollen an einem Weltcup-Wochenende mehrere Wettkämpfe ausgetragen werden. Ebenso würde sich Kasper eine größere Breite der siegenden Nationen wünschen angesichts der Tatsache, dass seit vielen Jahren mit wenigen Ausnahmen die Österreicher eine dominierende Rolle einnehmen.

Weniger Teilnehmer bei einer WM
Auch das Starterfeld bei einer Weltmeisterschaft soll künftig verringert werden. Die FIS plant, nur noch 75 Teilnehmer in den jeweiligen Wettkampf zu schicken. 50 Startplätze sind dann fest vergeben, der Kampf um die weiteren 25 wird tags zuvor während einer Live-Übertragung ausgefochten. Auch die Beschaffenheit der Skier konnte der Kritik nicht entgehen. Die Hersteller müssen sich sputen, ist doch im Winter 2007/2008 ein Ski verlangt, der breiter und niedriger und somit sicherer sein soll.