Guter Schnee, ein tolles Skigebiet und hochmotivierte Athletinnen waren die Zutaten für ein sehr gutes Schneetraining der alpinen US-Damen in Neuseeland. Für einige Athletinnen waren die Tage dort die ersten auf Schnee seit April.

Speed-Fahrerinnen und Technikerinnen zusammen
"Wenn man erst im August das erste Mal auf Schnee trainiert, wird man etwas nervös. Denn wenn das Wetter dann nicht gut ist, bekommt man Schwierigkeiten. Aber es hat alles gepasst hier in Neuseeland", so Cheftrainer Patrick Riml. In Coronet Peak haben die Speed-Fahrerinnen mit den Technikerinnen trainiert und sich sehr gut ergänzt, wie Riml sagte. Mit Kirsten Clark, Stacey Cook, Libby Ludlow, Lindsey Kildow und Bryna McCarty waren fünf Speed-Fahrerinnen mit dabei. Auf der anderen Seite waren es sechs Technikerinnen: Jessica Kelley, Lauren Ross, Caitlin Ciccone, Resi Stiegler, Katie Hitchcock und Kaylin Richardon.

Kildow stark unterwegs
Die US-Damen fuhren unter anderem bei zwei Riesenslaloms mit und dort zeigte besonders Lindsey Kildow starke Leistungen. Sie gewann beide Rennen jeweils vor Kirsten Clark. Dafür bekam sie ein Lob vom neuen Technik-Trainer Chris Knight: "Lindsey ist schnell unterwegs und steht sehr gut auf dem Ski." Doch auch Resi Stiegler scheint sich einiges für den nächsten Winter vorgenommen zu haben. Sie ist bereits auf einem beachtlichen Niveau, wie Knight sagte: "Resi ist schon in sehr guter Verfassung."

Intensives Training in Chile steht an
Als nächstes steht für die US-Damen das traditionelle September-Training in Chile an. Dort wird es für die Technik-Gruppe vermehrt Speed-Einheiten geben. "Wir werden aber auch Technik-Einheiten haben jeden Tag", betont Knight. "In der ersten Woche werden wir Slalom trainieren und in der zweiten Woche Riesenslalom."