Didier Défago musste vor dem Internationalen Sportgericht CAS in Lausanne eine Niederlage hinnehmen. Das CAS bestätigte in letzter Instanz die Disqualifikation des Schweizers in Val d'Isère (FRA). Défago war im Dezember 2005 als Sieger der Superkombination nachträglich aus der Wertung genommen worden, da seine Bindungsplatte 0,17 Millimeter zu hoch war.

Keine Beweise für Manipulationen
Als Begründung nannte das CAS, dass die Materialkontrollen in Val d'Isère durch offizielle Experten und Messinstrumente der FIS ausgeführt worden sind. Laut CAS gebe es keinen Grund, dass Urteil zu verändern, da zudem keine Beweise für Manipulationen vorlägen.