Nachdem der österreichische Ski-Hersteller Fischer bereits bei den Herren in Kalle Palander (FIN), Hannes Reichelt und Christoph Gruber (beide AUT) namhafte Zugänge vorweisen kann, wurde nun auch das Damen Weltcup-Team verstärkt. Gleich vier neue Athletinnen werden in der kommenden Saison komplett von Fischer ausgerüstet.

Technikerinnen für Fischer
Mit Laure Pequegnot aus Frankreich, sowie den Italienerinnen Denise Karbon, Annalisa Ceresa und Nicole Gius haben sich vier Fahrerinnen entschieden, den WM-Winter mit dem Material von Fischer in Angriff zu nehmen. Vor allem Laure Pequegnot sollte sich als echte Verstärkung der Slalom-Mannschaft erweisen. Die Französin fuhr im vergangenen Winter vier Mal unter die besten Zehn. In ihrem erfolgreichsten Jahr 2001/2002 gewann sie nach drei Siegen den Slalom-Weltcup und holte auch Olympisches Silber in Salt Lake City. Auch Annalisa Ceresa ist eine Slalom-Spezialistin, während Denise Karbon und Nicole Gius für mehr Erfolg im Riesenslalom sorgen sollen.

Schwachstelle schließen
Die neuen Stars sollen dabei eine offenkundige Schwachstelle bei Fischer schließen. Im Slalom der Damen brachte die Marke in der abgelaufenen Saison keinen Punkt in die Skimarkenwertung ein, im Riesenslalom rangierte man mit 45 Zählern nur auf Rang sechs. Die jetzigen Wechsel gehen erneut hautsächlich zu Lasten von Salomon, wo alle Fahrerinnen außer Annalisa Ceresa zuvor unter Vertrag waren. Die Italienerin kommt von Völkl zu Fischer. Damit verliert Salomon trotz seiner unangefochtenen Führungsposition im Damenrennsport erneut drei Athletinnen. Zuvor hatten sich bei den Damen bereits Nadia Styger, Fränzi Aufdenblatten und Renate Götschl neue Ausrüster gesucht.

Sechs Athleten verlängern Vertrag
Mit einigen weiteren Stars hat Fischer zudem die Verträge verlängern können. Mario Matt (AUT), Manfred Mölgg (ITA), die Deutschen Anja Blieninger und Petra Haltmayr, sowie Kirsten Clark und Libby Ludlow (beide USA) werden dabei neben dem Ski nun auch Bindung und Schuhe von Fischer verwenden.