Olympiateilnehmer des US-Skiteams waren am Mittwoch bei US-Präsident Bush ins Weiße Haus eingeladen. Besonders für Lindsey Kildow gab es ein Extra-Lob des Präsidenten.

Unterschriften heiß begehrt
Bush lobte noch einmal die US-Snowboarder, die in Turin sieben Medaillen gewannen. Von den alpinen Athleten war Resi Stiegler eine der ersten, die den Präsidenten trafen. Sie ließ sich ihr Olympia-Jacket unterschreiben, und auch Jeremy Bloom, einer der weltbesten Freestyler, nutzte die Gelegenheit, sich ein Trikot unterschreiben zu lassen. Bloom versucht sich in Zukunft als American Footballer in der US-Profiliga NFL. Libby Ludlow, die in Turin zum ersten Mal bei Olympia dabei war und im Super-G den 28. Platz belegte, fand das Meeting aufregend: "Es war wirklich cool", so die 24-Jährige. Ludlow wird nun ein weiteres Semester an der Universität einlegen.

Kildow wird extra erwähnt
Lindsey Kildow wurde vom US-Präsidenten für ihren Mut besonders hervorgehoben. Sie stürzte im Training zur Olympia-Abfahrt und musste eine Nacht im Krankenhaus verbringen. Dennoch ging die 21-Jährige bei der Abfahrt an den Start und wurde gute Achte. Kildow war dann auch stolz für die Extra-Erwähnung des US-Präsidenten: "Es ist immer gut, wenn man so ein Lob bekommt", sagte sie und flog wenig später nach Europa, um Sponsoren-Termine wahrzunehmen.