Zum Abschluss der österreichischen Meisterschaften in Lech am Arlberg hat sich Mario Matt am 30. März den Titel des Slalom-Meisters gesichert. Er siegte klar vor Manfred Pranger und Kilian Albrecht.

Klarer Erfolg für Matt
Bereits im ersten Durchgang konnte sich Mario Matt dabei recht klar von der nationalen Konkurrenz absetzen. In Abwesenheit von Doppel-Olympiasieger Benjamin Raich und Rainer Schönfelder schied mit Reinfried Herbst der letzte verbliebene Medaillengewinner von Turin bereits im ersten Durchgang aus. Im Finale setzte Kurt Engl die beste Laufzeit, konnte sich damit aber nur noch auf Rang vier vorschieben. Für Matt wurde die zweitbeste Zeit notiert, damit setzte er sich noch weiter von den Konkurrenten Manfred Pranger und Kilian Albrecht ab. Am Ende lag er 76 Hundertstel vor dem Zweitplatzierten.

Schwache Saison mit gutem Ende
Der nationale Titel ist ein positives Zeichen nach einer mehr als durchwachsenen Saison für den Slalom-Weltmeister von 2001. Im Weltcup kam er nur zweimal unter die besten zehn und auch bei Olympia fuhr er den Erwartungen weit hinterher: Im Slalom erreichte er das Ziel nicht, die Kombination beendete Matt nur als 34.