In St. Moritz fanden am 23. März 2006 die Schweizer Meisterschaften im Super-G statt. Dabei konnte sich bei den Damen erneut Nadia Styger durchsetzen, die bereits in der Abfahrt triumphiert hatte. Bei den Herren gewann Tobias Grünenfelder den nationalen Titel.

Grünenfelder vor Cuche
In 1:19.92 setzte sich Grünenfelder gegen die nationale Konkurrenz durch. Auf dem zweiten Rang landete mit acht Hundertsteln Rückstand Titelverteidiger Didier Cuche. Dritter wurde Nachwuchsmann Ralf Kreuzer, der damit auch bekannte Namen wie Bruno Kernen oder Silvan Zurbriggen hinter sich ließ. Didier Defago schied kurz vor Ende des Rennens aus und verspielte damit seine Chancen auf den Titel. Auch der Liechtensteiner Marco Büchel, der auch mit den Eidgenossen eine Trainingsgruppe bildet, war angetreten, musste sich aber mit dem vierten Rang begnügen. Der Olympia Bronzemedaillengewinner Ambrosi Hoffmann war wegen seiner Verletzung nicht am Start.

Doppelsieg für Styger
Einen Tag nach ihrem Erfolg in der Abfahrt sicherte sich bei den Damen Nadia Styger auch den Super-G Titel. Damit löste sie Miriam Gmür als Meisterin ab, die Titelverteidigerin schied im Rennen aus. Es war ein deutlicher Erfolg: 1:23.38 benötigte Styger, über eine Sekunde hinter ihr kam die Zweitplatzierte Fränzi Aufdenblatten ins Ziel. Auch bei den Damen kam eine Nachwuchsfahrerin auf Rang drei. Kathrin Fuhrer sicherte sich den Podestplatz.