Janica Kostelic setzt derzeit im Damen Weltcup neue Maßstäbe. Nach ihrem Punkte-Rekord im gerade abgelaufenen Winter kann sich die Kroatin nun auch rühmen, den bisherigen Preisgeldrekord gebrochen zu haben. Neun Saisonsiege und insgesamt 17 Podestplätze kann Kostelic vorweisen und wird für diese einmalige Leistung mit 561.646 Schweizer Franken Preisgeld belohnt.

Pärsons Rekord gebrochen
Seit der Saison 1992/1993 gibt es ein offizielles Preisgeld. Seitdem konnten erst drei Athleten überhaupt die Grenze von 500.000 Schweizer Franken knacken: Hermann Maier hält dabei den Rekord mit 660.000 Franken aus dem Winter 1999/2000. Außerdem lag Stephan Eberharter einmal über der Grenze. Bei den Damen hatte das bislang nur Anja Pärson geschafft. Ihr bisheriger Rekord von 507.312 Franken ist nun Geschichte. Sie kann sich in diesem Jahr aber mit Rang zwei trösten.

Raich räumt bei den Herren ab
Bei den Herren holte sich Benjamin Raich das meiste Preisgeld ab. Nach sieben Siegen darf er sich über 438.300 Franken freuen, damit verweist er Michael Walchhofer mit 258.318 Franken auf die Plätze. Vorjahressieger Bode Miller gewann 'nur' 240.944 Franken - das reichte für Rang drei der Geldrangliste.

Kaum Preisgeld für DSV Stars
Die Deutschen Fahrer schnitten auch bei der Preisgeldverteilung klar schlechter ab. Während Martina Ertl-Renz in ihrer letzten Saison noch knappe 35.000 Franken einstrich, musste sich Annemarie Gerg mit rund 20.000 Franken begnügen. Darunter blieben die beiden Olympiateilnehmer Alois Vogl (18.400 Franken) und Felix Neureuther, der knapp 5.000 Franken verdiente.