Markus Larsson bescherte seinen Landsleuten beim Slalom in Are einen Heimsieg. Nach zwei Läufen war er in 01:41,35 Minuten der Schnellste. Dahinter rangierten Stephane Tissot (FRA, +0,82) sowie Thomas Grandi (CAN, +0,93). Giorgio Rocca konnte den Slalom-Weltcup gewinnen.

Larsson mit erstem Weltcup-Sieg
Nach dem ersten Durchgang lag noch Giorgio Rocca in Front. Doch im Finale schied der Italiener bei der Zwischenzeit aus. Dies war das Glück von Markus Larsson. Der Schwede konnte endlich einmal zwei gute Läufe in Folge hinunterbringen und war am Ende bei schweren Bedingungen deutlich vorne. Mit 27 Jahren feierte er damit seinen ersten Weltcup-Sieg der Karriere und ließ sich im Ziel von seinen Landsleuten feiern. Der Franzose Stephane Tissot kam auf den zweiten Rang und belegte nach Beaver Creek zum zweiten Mal in dieser Saison einen Platz auf dem Podest.

Rocca gewinnt Slalom-Weltcup
Trotz des Ausscheidens konnte Giorgio Rocca dennoch nach dem Rennen die kleine Kristallkugel für den Sieg im Slalom-Weltcup in Empfang nehmen. Dabei profitierte der Italiener auch vom verletzungsbedingten Fehlen des Finnen Kalle Palander, der sich am Freitag einen Kreuzbandriss zuzog und nicht an den Start gehen konnte. Für Rocca, der mit fünf Slalomsiegen in Folge die Saison begann, ist es die erste Kristallkugel in seiner Karriere.

Neureuther auf Rang 12
Beim Slalom der Herren waren mit Felix Neureuther und Alois Vogl auch zwei deutsche Athleten mit von der Partie. Neureuther hatte im zweiten Durchgang einige Probleme, fuhr aber taktisch klug und belegte am Ende Rang 12. Damit schuf er sich eine gute Ausgangsbasis für die kommende Saison, bei der er mit einer besseren Startnummer als zu Beginn dieses Winters an den Start gehen wird. Alois Vogl hat noch immer mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und schied im zweiten Durchgang aus. Vogl rutschte über den Innenski weg.

Ligety mit Laufbestzeit
Laufbestzeit im Finale fuhr Ted Ligety aus den USA. Dieser hatte im ersten Durchgang einen schweren Fehler und war dort über sechs Sekunden zurück. Dennoch ging er im Finale an den Start und legte einen furiosen Finallauf hin. Damit schaffte er zwar keine Weltcup-Punkte mehr, zeigte aber einmal mehr seine Klasse.

Viele Ausfälle im Finale
Nachdem die Bedingungen schon im ersten Durchgang nicht einfach waren, wurde es im Finale ncoh einmal schwerer. Die Piste ließ nach und die Sicht war alles andere als optimal. Die Folge waren einige prominente Ausfälle im Finale. Neben Alois Vogl erwischte es auch den US-Amerikaner Bode Miller und ÖSV-Athlet Manfred Pranger.

Raich scheidet im ersten Durchgang aus
Der neue Gesamt-Weltcupsieger Benjamin Raich (AUT) eröffnete im ersten Durchgang das Rennen - und schied direkt aus. Der Pitztaler fädelte nach knapp 15 Fahrsekunden ein. Ihn wird es nicht sonderlich gestört haben, fuhr er doch seine bislang beste Saison der Karriere. Mit zwei Goldmedaillen bei Olympia, dem Sieg im Riesenslalom-Weltcup und dem Erfolg im Gesamt-Weltcup ist Benjamin Raich der Fahrer der Saison.