Das erste Abfahrtstraining in Chamonix (FRA) hat Marco Büchel in 1:57.41 Minuten für sich entschieden. Der Liechtensteiner war mit dieser Zeit sieben Zehntel schneller als der Zweitplatzierte Antoine Deneriaz aus Frankreich. Die drittbeste Zeit fuhr der Italiener Kristian Ghedina.

Svindal überraschend schnell
Nachdem das erste Training aufgrund eines Warmwettereinbruchs abgesagt werden musste, konnten am Mittwoch, 1. Februar 2006, die Athleten erstmals auf die Piste gehen. Dabei zeigte Gröden-Sieger Marco Büchel eine starke Leistung und markierte eine deutliche Bestzeit. Dass Deneriaz als Zweiter und Pierre-Emmanuel Dalcin vor heimischer Kulisse besonders motiviert ist, zeigten ihre Läufe, die die Franzosen auf die Ränge zwei und sechs brachten. Überraschend stark fuhr im ersten Training Aksel-Lund Svindal. Der junge Norweger, der dieses Jahr zwar im Super-G oft vorne dabei ist, aber in der Abfahrt noch nicht überzeugen konnte, wurde mit der gleichen Zeit wie Michael Walchhofer gestoppt. Beide lagen am Ende auf Rang vier.

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Maier auf Rang 13
Damit war Walchhofer der beste Österreicher. Fritz Strobl lag zeitgleich mit Dalcin sieben Hundertstel hinter Walchhofer. Hermann Maier, der in Richtung Olympia eine ansteigende Formkurve aufweist, wurde mit 1:59.12 Minuten 13. Gut präsentierten sich auch Didier Cuche und Patrik Järbyn, die die Plätze acht und neun belegten.