Die längste Abfahrt des Weltcups in Wengen (SUI) hat die Herren gleich beim ersten Training am Mittwoch gefordert. Schnellster nach knapp 4,5 Kilometern war Olympiasieger Fritz Strobl (AUT) in 2:30,79 Minuten. Dahinter platzierten sich der Liechtensteiner Marco Büchel (+0,10) und Kristian Ghedina aus Italien (+0,17).

Maier und Miller schon gut dabei
Gut unterwegs waren gleich beim ersten Abtasten Hermann Maier (AUT) und Bode Miller (USA), die auf den Plätzen vier und fünf waren. Überhaupt konnten sich die Favoriten allesamt unter den besten zehn platzieren. So wurde Michael Walchhofer (AUT) Siebter und Daron Rahlves (USA) kam auf den neuten Rang.

Großes Feld aufgrund der Kombination
Da in Wengen auch eine Super-Kombination ansteht, nutzten die Kombinierer das erste Training, um die Piste kennenzulernen und so nahmen 100 Skirennläufer am Training teil. Die Slalomfahrer hatten teilweise über zehn Sekunden Rückstand. Andreas Ertl vom DSV wird am Freitag ebenfalls die Super-Kombination in Angriff nehmen und nutzte das Training zum ersten Herantasten an die schwere Piste in Wengen. In der Abfahrt am Samstag wird indes kein DSV-Athlet am Start sein.