Vom 13. bis zum 15. Januar 2006 wird erstmals seit neun Jahren in Bad Kleinkirchheim (AUT) wieder um Weltcuppunkte gefahren. Im Mittelpunkt bei den drei Rennen stehen bei diesem Stopp der Damen die Speed-Rennläuferinnen.

Zwei Abfahrten und ein Super-G
In Bad Kleinkirchheim werden dieses Jahr zwei Abfahrten und ein Super-G ausgetragen. Die bisherigen Speed-Wettbewerbe standen im Zeichen der amerikanischen und der österreichischen Athletinnen. Bei vier der sechs Rennen stand eine Rennläuferin aus dem US-Ski-Team oder vom ÖSV ganz oben auf dem Podest. Allerdings gab es in den drei Abfahrtsrennen bisher noch keinen Sieg der starken Österreicherinnen um Michaela Dorfmeister und Alexandra Meissnitzer. Dagegen war Lindsey Kildow in Val d'Isère (FRA) und in Lake Louise (CAN) siegreich, wodurch die Amerikanerin auch die Führung im Disziplinen-Weltcup inne hat.

Super-G in rot-weiß-roter Hand
Anders sieht es im Super-G aus. Dort dominieren absolut die Österreicherinnen. Sieben der neun Podestplätze gingen an die ÖSV-Ladies Alexandra Meissnitzer, Michaela Dorfmeister und Andrea Fischbacher. Nur Nadia Styger (SUI) und Emily Brydon (CAN) standen einmal mit auf dem Treppchen. Allerdings konnte die Schweizerin in Aspen (USA) sogar gewinnen und gilt daher als erste Anwärterin darauf, in die Phalanx der Österreicherinnen einzubrechen.

Wenige Chancen für andere Nationen
Bei dieser geballten Frauenpower aus den USA und Österreich haben die anderen Nationen nur wenig zu lachen. Nach den ersten Trainingseindrücken kann man den Swiss-Damen aber zutrauen, dass sie mit Sylviane Berthod in der Abfahrt um den Sieg mitfahren können. Eine andere Siegkandidatin ist Elena Fanchini. Die junge Italienerin gewann diese Saison bereits eine der beiden Abfahrten in Lake Louise. Im Super-G ist neben den ÖSV-Athletinnen am ehesten mit Nadia Styger zu rechnen.

Vier Deutsche Starterinnen im Kurort
Im österreichischen Kurort mischen vier DSV-Athletinnen mit. Zum Aufgebot zählen Martina Ertl-Renz, Petra Haltmayr, Isabelle Huber und Steffi Stemmer. In der Abafhrt hat Petra Haltmayr bereits in Val d'Isère bewiesen, dass sie ganz vorne mitfahren kann. Die Rettenbergerin verpasste als Vierte nur ganz knapp das Podium. Auch Martina Ertl-Renz hat ihre bisherige Saisonbestleistung in einem Speed-Rennen aufgestellt. Im Super-G von Lake Louise wurde die 32-Jährige Vierte und war damit beste Nicht-Österreicherin.