Der Routinier Lasse Kjus wird möglicherweise nicht an den Olympischen Spielen in Turin teilnehmen können. Der Norweger hat mit einer Erkrankung der Atemwege zu kämpfen und muss sich zudem mit seinem Asthma auseinandersetzen.

Erholung in der Sonne
Seit dem 03. Dezember, als er im Riesenslalom von Beaver Creek (USA) den 28. Rang belegte, hat Kjus kein Weltcup-Rennen mehr bestritten. In den letzten Tagen hatte sich der 34-Jährige auf den Kanarischen Inseln erholt und ist körperlich wieder fit. Doch gegenüber der norwegischen Zeitung 'Verdens Gang' sagte der Norweger, dass er bei wieder aufkommenden Problemen nicht bei Olympia an den Start gehen wird. "Wenn es keinen Sinn macht, werde ich nicht bei Olympia sein", so Kjus.

Trainingscamp mit Aamodt
Nun ist Kjus wieder in seiner norwegischen Heimat und absolviert mit seinem langjährigen Weggefährten Kjetil-Andre Aamodt ein Trainingscamp. Dort wird man sehen, wie der Körper auf die Kälte reagiert. Kjus dazu: "Ich fühle mich gut, aber es hängt jetzt davon ab, wie ich reagiere, wenn ich in Norwegen in die Kälte rausgehe."

Erfolgreicher Medaillensammler
Kjus hat in seiner Karriere bisher 16 Medaillen bei Olympia und Weltmeisterschaften gewonnen. In Salt Lake City 2002 holte er je einmal Silber und Bronze und wurde 1994 Olympiasieger in der Kombination. 1996 und 1999 konnte Kjus zudem den Gesamtweltcup gewinnen. Sein bislang bestes Resultat in der laufenden Saison schaffte der Norweger mit dem 17. Rang beim Super-G in Lake Louise.