Rund drei Wochen vor den Weltcup-Rennen in Garmisch-Partenkirchen gibt es gute Neuigkeiten von der Kandahar. Die Piste ist bestens präpariert und die Nachfrage nach Tickets ist groß.

Kandahar präpariert
Bereits drei Wochen vor den Weltcuprennen in Garmisch-Partenkirchen präsentiert sich die Kandahar-Abfahrt in einem optimalen Zustand. "Die Grundlage dafür haben wir schon Anfang November geschaffen" sagt Mike Bräu, Pistenchef in Garmisch-Partenkirchen. Der technische Aufwand war wie jedes Jahr enorm hoch: Mehr als 15 Schneekanonen wurden eingesetzt, um rund 30.000 Liter Wasser in Schnee zu verwandeln. "Weil wir die kalten Nächte konsequent nutzten, konnten wir eine rund 25 Zentimeter starke Grundlage auf der gesamten Strecke aufbringen." Auch die Neuschneefälle der vergangenen Tage trug dazu bei, dass sich die Kandahar schon jetzt in einem prächtigen Zustand präsentiert.

Sicherheitsnetze installiert
Auch mit den Sicherheitsvorkehrungen an der Rennstrecke liegen die Organisatoren der Weltcuprennen im Zeitplan. Die A-Netze sind vollständig installiert. "Hierzu waren in den vergangenen drei Wochen sechs Männer unermüdlich im Einsatz," so Andi Fischer, der im OK-Garmisch-Partenkirchen für die Sicherheit an der Strecke verantwortlich ist. Die Gesamtlänge der A-Netze beläuft sich auf rund zehn Kilometer zuzüglich weiterer B-Netze, die erst in der "heißen Phase" sprich in der Weltcupwoche zusammen mit den Verantwortlichen des Weltskiverbandes (FIS) platziert werden. Insgesamt werden an der rennfertigen Piste etwa 25 Kilometer Netze installiert.

Große Nachfrage bei VIP-Tickets
Der positiv verlaufende VIP-Ticket-Vorverkauf sorgt bei den Organisatoren der Weltcuprennen in Garmisch-Partenkirchen für strahlende Gesichter und zeigt den hohen Stellenwert dieser deutschen Weltcup-Veranstaltung. "Wir haben nur noch einige wenige Restkarten für die beiden Renntage," so OK-Präsident Peter Fischer. Wie in den letzten Jahren hat das VIP-Zelt in Garmisch-Partenkirchen eine Kapazität von rund 750 Plätzen. "Wir klären derzeit ab, ob auf Grund der starken Nachfrage noch eine Erweiterung möglich ist.“

Erfolgreiche Premiere des City-Biathlon in Garmisch-Partenkirchen
Nach 10 Jahren Langlaufsprint im Zentrum von Garmisch-Partenkirchen hatte sich der Skiclub Garmisch heuer etwas Neues einfallen lassen. "Mit dem City-Biathlonsprint ist es uns gelungen, den Zuschauern noch mehr Spannung und Attraktivität zu bieten" so Peter Fischer, Präsident des SC Garmisch nach der gelungen Premiere am 30. Dezember 2005. Über 40 LKW Ladungen Schnee waren nötig, um den 500 Meter langen Rundkurs zu präparieren. "Inzwischen sind wir ein eingespieltes Team und benötigen mit 2 Pistenraupen nur noch rund eineinhalb Tage um die Strecke renntauglich zu machen" so Luki Reiser, Pistenraupenfahrer der Gemeinde Garmisch-Partenkirchen. Das Starterfeld war wie in jedem Jahr auch heuer hochkarätig besetzt: In die Loipe gingen unter anderem: Martina Glagow, Magdalena Neuner, Willi Pallhuber, Katja Haller, Rosi Mittermeier, Christian Neureuther, Felix Neureuther, Anja Blieninger, Andreas Steinfatt von der Hacker-Pschorr Brauerei. Miriam Vogt, Präsidentin des Bayerischen Skiverbandes, brachte mit ihrem persönlichen Fazit die Stimmung unter den Teilnehmern auf den Punkt: "Im nächsten Jahr bin ich garantiert wieder beim City Biathlon in Garmisch-Partenkirchen dabei!"