Der Österreicher Johann Grugger, der bei der Abfahrt am 29. Dezember in Bormio schwer stürzte, ist noch einmal glimpflich davongekommen. Grugger hat keine Knochenverletzungen erlitten und begann bereits mit der Physiotherapie.

Verdacht auf Oberschenkelbruch nicht bestätigt
Grugger hatte sich bei seinem Sturz in Bormio verletzt und war mit Verdacht auf Oberschenkelbruch ins Krankenhaus eingeliefert worden. Dort wurde eine Hüftluxation rechts festgestellt, die bereits wieder eingerichtet wurde. Im Krankenhaus von Schwarzach bestätigte dann der behandelnde Arzt anhand einer Kernspintomografie, dass keine Knochenverletzungen vorliegen, Grugger mit einigen Blutergüssen in den Weichteilen 'davongekommen' ist. Sobald in ein bis zwei Wochen die Ergüsse weg sind, stehen weitere Untersuchungen an.

Sieger von Bormio 2004
Noch 2004 hatte Grugger die Abfahrt in Bormio gewonnen und war in dieser Saison schon dreimal auf dem Podest. In Gröden konnte der 24-Jährige sogar den Super-G gewinnen. Wie lange Grugger ausfällt, steht noch nicht genau fest, doch ÖSV-Trainer Toni Giger rechnet nicht mehr wirklich mit einer Olympia-Teilnahme seines Athleten.