Pierrick Bourgeat aus Frankreich hinterlässt bei den Nor-Am Cup Slaloms in Keystone (USA) einen hervorragenden Eindruck. Nach Platz zwei im ersten Slalom am 30. November gewann er das Rennen am 1. Dezember in einer Zeit von 1:48.26 Minuten vor Kentaro Minagawa aus Japan (1:48.45 Min.) und dem Briten Alain Baxter (1:48.57 Min.).

Bourgeat konstant und schnell
In Abwesenheit des Vortagessiegers Ted Ligety war Bourgeat der konstanteste Fahrer im Feld. Im ersten Durchgang hatte der junge Kanadier Paul Stutz überraschend die beste Zeit, vier Hundertstel vor dem Franzosen. Im Finale fiel Stutz dann aber auf den sechsten Rang zurück - ein für ihn dennoch sehr erfreuliches Ergebnis bei einem hochkarätigen Teilnehmerfeld. Im zweiten Durchgang nutzt Jouni Kaitala aus Finnland die Gunst der frühen Startnummer. Nach verpatztem ersten Lauf verbesserte er sich mit Laufbestzeit im Finale noch auf den neunten Platz. Bourgeat hingegen reichte ein solider zweiter Lauf für den Sieg.

Kogler ist bester DSV-Fahrer
Bester Deutscher im Feld war Stefan Kogler auf Platz 24. Die beiden anderen DSV-Starter fielen wie am Vortag aus, Felix Neureuther erwischte es bereits im ersten Lauf, Alois Vogl brachte den finalen Durchgang nicht ins Ziel. Die Nor-Am Cup Slaloms wurden von vielen Fahrern als Vorbereitung für den ersten Weltcup-Slalom in Beaver Creek genutzt, der am 4. Dezember angesetzt ist.