Auf der Kandaharpiste in Garmisch-Partenkirchen gibt es zum Weltcup im Januar eine technische Neuerung. Um die unglaublichen Geschwindigkeiten der Athleten zu messen, wurde erstmals eine Top-Speed-Messung auf der Kandahar installiert.

Messung als Service für den Zuschauer
Die Kandaharpiste in Garmisch-Partenkirchen gilt zu Recht als eine der schwierigsten Abfahrtsstrecken im internationalen alpinen Weltcupzirkus. Nur wer skitechnisch und konditionell top fit ist, hat eine Chance, bei Abfahrt und Super-G ins Ziel zu kommen. Wie schnell die Athleten auf zwei Brettern bei ihren Husarenritten unterwegs sind, wird die installierte Top-Speed-Messung an der Ausfahrt Eishang zeigen. "Wir erwarten Geschwindigkeiten um die 140 Stundenkilometer", so OK-Chef Peter Fischer, der die Top-Speed-Messung als weiteren Service für den Zuschauer verstanden wissen will. "Die Höchstgeschwindigkeiten werden im TV-Bild eingeblendet. Wir wollen eine weitere Information für den Zuschauer schaffen, der damit das hohe sportliche Niveau der Rennen noch besser nachvollziehen kann."