Florian Eckert bleibt auch nach seinem Rücktritt dem alpinen Wettkampfsport treu. Der Tölzer übernimmt die Position des stellvertretenden Rennleiters für die Weltcup-Rennen in Garmisch-Partenkirchen.

Interessante Aufgabe für Eckert
Eckert, der momentan an der Fachhochschule München Feinwerktechnik studiert, freut sich auf den neuen Job: "Das ist eine sehr interessante Aufgabe, bei der ich Verantwortung übernehmen kann. Ich werde zwar noch viel lernen müssen, aber mit Heinz Mohr, dem jetzigen Rennleiter, steht mir in den nächsten Jahren ein ausgewiesener Fachmann zur Seite." Froh ist Eckert auch über den "schönen Nebeneffekt", da er "auf diese Weise den Kontakt zur Rennszene halten kann."

Eckert soll als Rennleiter ausgebildet werden
Der Plan von Organisationskomitee-Chef Peter Fischer sieht vor, Eckert vom jetzigen Rennleiter Heinz Mohr als dessen Nachfolger ausbilden zu lassen: "Florian Eckert passt hervorragend in unser Team. Er kennt den alpinen Skirennsport aus Sicht des Athleten und hat bereits bewiesen, dass er in der Lage ist, Verantwortung zu übernehmen. Darüber hinaus passt die Chemie und das ist für ein Team wie das unsere wichtig, da wir sowohl die Weltcup-Rennen organisieren als auch die WM-Bewerbung vorantreiben."

Garmisch-Partenkirchen will WM 2011
Gerade hinsichtlich der Bewerbung für die Weltmeisterschaften 2011 hat Fischer mit der Verpflichtung von Florian Eckert einen wichtigen Schritt gemacht. "Eckert ist als absoluter Vollprofi, dessen Qualitäten man auch beim Internationalen Skiverband (FIS) schätzt." Eckert selbst unterstützt die Bewerbung Garmisch-Partenkirchens mit vollen Kräften. "Wenn es darum geht, die WM zu holen, bin ich dabei."