Gesamtweltcupgewinner Bode Miller (USA) ist Ende Oktober in Sölden von der Internationalen Vereinigung der Ski-Journalisten (AIJS) mit der prestigeträchtigen 'Skieur d'Or Trophy Serge Lang' ausgezeichnet worden.

Zweiter US-Preisträger nach Mahre
Mit diesem Preis, der nach dem Begründer des Skiweltcups, Serge Lang, benannt ist, zeichnet der Journalistenverband in jedem Jahr den besten Skirennfahrer des Winters aus. Bode Miller ist der zweite US-Amerikaner, dem diese Ehre zuteil wird. Im Jahre 1983 hatte sein Landsmann Phil Mahre, ebenfalls als Gesamtweltcupsieger, die Trophäe in Empfang nehmen dürfen.

Sieben Siege im Weltcup - zweimal WM-Gold
In der Saison 2004/2005 konnte Bode Miller insgesamt sieben Weltcup-Siege verbuchen. Dabei gewann er in allen vier Disziplinen. Neben dem Gesamtweltcupsieg holte sich Miller bei der Weltmeisterschaft in Bormio (ITA) auch noch zwei Goldmedaillen, im Super-G und in der Abfahrt. "Es war keine Frage, dass Bode in diesem Jahr gewinnt," erklärte AIJS-Präsident Patrick Lang die Entscheidung. "Seine Saison war historisch. Und auch in dieser Saison ist er der Mann, den es zu schlagen gilt."