Die Weltcup-Speed-Herren des Schweizerischen Skiverbandes sind wetterbedingt etwas früher als geplant wieder zurück in heimischen Gefilden. Im großen und ganzen zeigte sich Herren-Cheftrainer Martin Rufener mit dem Verlauf der Trainingsvorbereitungen in Argentinien zufrieden.

Gut vorbereitet
Die erste Zeit konnte sich das Speed-Team nach Aussagen von Rufener in seinem Trainingsort Las Leñas über optimale Bedingungen freuen, um Sicherheit auf Schnee zu gewinnen und so einen guten Grundstein für die kommende Saison zu legen. Dabei wurde in der ersten Kurshälfte vermehrt Technik trainiert, während im zweiten Teil vor allem Super-G und Abfahrt auf dem Programm standen.

Nicht immer hilft viel auch viel
In der letzten Woche des Trainingscamps schlug das Wetter um. Während sich andere Nationen, wie z. B. die US-Alpin Herren in Neuseeland über zu wenig Schnee beklagen, fiel in Las Leñas zuviel vom Himmel, so viel, dass sie gezwungen waren, ihr Training zwei Tage früher als ursprünglich geplant zu beenden. Die Trainingseinheiten sollen mit ein paar Tagen Unterbrechung auf den Gletschern von Saas-Fee und Zermatt nachgeholt werden.

Gleiches Land, andere Bedingungen
Obwohl im selben Land, hatten die Technik-Kollegen in Ushuaia mehr Glück mit dem Wetter. Bei ausreichendem Schnee können sie ihr Training wie vorgesehen bis Ende des Monats fortsetzen.

Zu Hause geblieben
Nicht dabei waren in Argentinien Didier Cuche, Franco Cavegn und Jürg Grünenfelder, die aufgrund ihres verletzungsbedingten Trainingsrückstands stattdessen in Zermatt und Saas Fee trainiert haben. Ebenso fehlte Silvan Zurbriggen, der einige Tage vor Abflug beim Super-G-Training in Zermatt gestürzt war und sich Schnittwunden, Prellungen sowie einen Rippenbruch zugezogen hatte.