DSV-Fahrerin Regina Häusl hat ihren Rücktritt erklärt. Grund dafür ist der im Februar erlittene zweite Kreuzbandriss ihrer Karriere, der sie zu diesem Schritt bewogen hat. Die 31-Jährige sieht sich nicht in der Lage, noch einmal zurückzukommen und sich in die Weltspitze vorzukämpfen.

Karrierehöhepunkt der Gewinn des Abfahrts-Weltcups
Die Karriere der Regina Häusl war durch viele Höhen und Tiefen gekennzeichnet. Häusl galt seit ihrem Sieg bei den Junioren-Weltmeisterschaften 1992 als großes Talent, konnte dies aber danach nicht bestätigen. Ihren größten Erfolg feierte sie 2000, als sie den Abfahrts-Weltcup gewinnen konnte. Sie absolvierte die Saison zwar ohne Saisonsieg, war aber fünfmal Zweite. Lange feiern konnte sie diesen Erfolg nicht, denn schon bei der Zieleinfahrt im März stürzte sie und zog sich einen Schien- und Wadenbeinbruch zu. Kurze Zeit später erlitt Häusl ihren ersten Kreuzbandriss und schaffte danach nicht wieder den Anschluss an die Weltspitze.

50-mal in den Top Ten
Neben dem Gewinn des Abfahrts-Weltcups war der vierte Platz bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano (JPN) das beste Resultat für Häusl. Ihr gelang 1993 der einzige Weltcup-Sieg. Immerhin 50-mal fuhr sie im Weltcup in die Top Ten und 13-mal auf das Podest.