Am 16. Februar wird sich die Doping Komission des Internationalen Skiverbandes FIS mit dem Dopingfall des 34-jährigen Österreichers Hans Knauß befassen.

Anhörung zur lückenlosen Aufklärung
Knauß, derzeit bis auf weiteres gesperrt, hofft auf ein faires Verfahren und eine lückenlose Aufklärung der Sachlage. Aus diesem Grund hat der Schladminger eine Anhörung beantragt, in der er seine Unschuld beweisen und einer längeren Sperre entgegenwirken will.

Positive Dopingprobe am 27. November 2004
Nachdem zunächst eine am 27. November 2004 im kanadischen Lake Louise entnommene Dopingprobe positiv ausfiel, wurde Knauß auch in der B-Probe positiv getestet und daraufhin gesperrt. Die laufende Weltcup-Saison ist für ihn damit seit der B-Proben-Öffnung beendet.

Verunreinigtes Nahrungsmittel als Verursacher
Der dem positiven Ergebnis zugrunde liegende leicht erhöhte Nandrolonwert ist inzwischen, wie bewiesen wurde, auf ein verunreinigtes Nahrungsergänzungsmittel zurückzuführen.

Knauß gibt sich kämpferisch
Somit erhofft sich der Rennfahrer spätestens in der kommenden Saison wieder voll angreifen zu dürfen: "Ich bin in bester Form und habe gemerkt: Ich muss weiterkämpfen, denn der Skirennsport ist nach wie vor mein Leben."