Die ÖSV-Herren hatten beim Slalom in Kitzbühel (AUT) allen Grund zum Jubeln. Manfred Pranger gewann das Rennen in der Gesamtzeit von 01:31.51 Minuten vor seinem Teamkollegen Mario Matt (01:31.63 Min.) und dem Kroaten Ivica Kostelic (01:31.75 Min.). Bester Deutscher war Alois Vogl auf dem zehnten Rang.

Endlich ein Rennen in Kitzbühel
Schon vor dem Start des Slaloms konnten die Verantwortlichen aufatmen. Nach den Absagen des Super-G und der Abfahrt war der Slalom nicht gefährdet. Die Wetterbedingungen hatten sich deutlich verbessert, so dass die Fans endlich alpinen Rennsport zu sehen bekamen.

Erster Weltcup-Sieg für Pranger
Und die einheimischen ÖSV-Fahrer dankten es dem zahlreich erschienenen Publikum. Manfred Pranger feierte dabei seinen ersten Weltcup-Sieg. Schon häufig lag Pranger in der Vergangenheit nach dem ersten Durchgang weit vorne, doch brachte er danach keinen guten Finallauf zustande. Am Sonntag war dies allerdings anders und er verwies seinen Teamkollegen Matt auf den zweiten Rang.

Vogl in den Top Ten
Der Sieger des Slaloms von Wengen (SUI), Alois Vogl, konnte auch in Kitzbühel seinen Aufwärtstrend fortsetzen. War er nach dem ersten Durchgang noch auf dem 15. Platz gelegen, kämpfte sich Vogl im Finale auf den 10. Rang vor. Damit gelang ihm wieder ein Top Ten-Resultat.

Miller nicht qualifiziert - Raich macht Punkte gut
Im Kampf um den Gesamt-Weltcup musste Bode Miller einen kleinen Rückschlag hinnehmen. Er konnte sich nach einem großen Fehler nicht für das Finale qualifizieren. Das konnte Millers ärgster Verfolger, Benjamin Raich (AUT), nur bedingt nutzen. Auch er hatte keinen guten Lauf im ersten Durchgang und wurde nur 22. Im Finale steigerte sich der 'Blitz aus Pitz' aber dann und wurde am Ende guter Achter. Dennoch führt Miller weiter unangefochten die Wertung an.

Neureuther nicht im Finale
DSV-Nachwuchsfahrer Felix Neureuther konnte sich nicht für das Finale qualifizieren. Er hatte in seinem Lauf einen schweren Fehler im Steilhang und konnte sich nur mit Mühe im Rennen halten. Dadurch hatte er allerdings im Ziel viel Rückstand und war ohne Chance auf eine Finalteilnahme.