Die Tücken eines zeitlich 'ausufernden' Trainings bekamen die Damen am Mittwoch beim ersten und dann einzigen Training vor den beiden Nachholabfahrten (Donnerstag und Freitag jeweils ab 12.30 Uhr) auf der WM-Strecke in Santa Caterina zu spüren. Ohne sich voll zu verausgaben wurde Renate Götschl (AUT) am Ende als Trainingsschnellste im Klassement gelistet. In Santa Caterina (ITA) werden zunächst die beiden ausgefallenen Abfahrtsläufe von Val d' Isere nachgeholt, ehe am Wochenende auch die ausgefallenen Rennen von Berchtesgarden (Riesenslalom und Slalom) in Santa Caterina ausgetragen werden

Stürze verzögerten Austragung des Trainings
Mehrere Trainingsstürze sorgten für eine zeitliche Verzögerung des ersten von zwei geplanten Trainingsläufen, sodass man sich schließlich zur Streichung des zweiten Trainings entschließen musste. Renate Götschl aus der Steiermark wurde Trainingsschnellste in der Zeit von 1.40.86 Min. vor Isolde Kostner aus Italien (01.41.05 Min.) und der US-Amerikanerin Lindsey Kildow, die in der Zeit von 01.41.70 Min. im Ziel gemessen wurde.

Maria Riesch auf Rang fünf
Da zum Zeitpunkt des ersten Trainings noch alle Rennfahrerinnen von einem Abschlusstraining ausgegangen waren, nutzten viele Fahrerinnen das erste Training zum Kennenlernen der Piste aus, ohne dabei ans Limit zu gehen. Diese Aufgabe steht den Läuferinnen nun im Rennen bevor. Als beste DSV-Fahrerin belegte im einzigen Training auf der neuen WM-Strecke Maria Riesch den fünften Rang. Hilde Gerg fuhr auf Platz 16, Petra Haltmayr auf Rang 33, Stefanie Stemmer auf Rang 43.

Strecke nicht jedermanns Geschmack
Aus dem deutschen Lager hört man zur Strecke eher verhaltene Stimmen. So müsse man feststellen, dass keine Sprünge drin sind, dass alles eher flach daher geht und dass die Geschwindigkeit oft durch einen Super-G ähnlichen und kurvigen Verlauf sehr stark reduziert wird.