Einen Tag nach dem Sensationssieg von Max Rauffer ging es für die alpinen Skiasse bereits mit einem Riesenslalom in Alta Badia (ITA) weiter. Diesen gewann ebenso überraschend der Kanadier Thomas Grandi in der Gesamtzeit von 02:34.23 Minuten vor Benjamin Raich (AUT, 02:34.80 Min.) und den zeitgleichen Drittplatzierten Hermann Maier (AUT) und Didier Cuche (SUI), die 0,91 Sekunden Rückstand auf Grandi aufweisten.

Erster Weltcup-Sieg von Grandi
Es war das Wochenende der Sensationen. Zunächst siegte Max Rauffer in der Abfahrt am Samstag, dann sorgte der Kanadier Thomas Grandi gleich für den nächsten Überraschungscoup. Grandi war nach dem ersten Durchgang auf dem zweiten Platz gelegen und fuhr im Finale stark. Der Führende nach dem ersten Lauf, Kalle Palander aus Finnland, schied im Finale aus, war aber bis dahin klar auf Siegkurs.

Raich mit großem Sprung - Maier konstant stark
Mit Laufbestzeit im Finale machte der Österreicher Benjamin Raich viele Plätze gut. War er nach dem ersten Durchgang noch auf dem 10. Platz gelegen, erwischte er im Finale einen Traumlauf und schaffte als Zweiter noch den Sprung auf das Podest. Auch Hermann Maier fährt im Riesenslalom konstant gut. Mit seinem dritten Rang gelang ihm zum dritten Mal in Folge der Sprung auf das Podest. Damit übernahm er die Führung im Riesenslalom-Weltcup.

Miller scheidet aus
Der US-Amerikaner Bode Miller fährt im Riesenslalom in dieser Saison nicht konstant. Beim vierten Wettbewerb dieser Disziplin schied er in Alta Badia im Finale zum zweiten Mal aus. Die beiden weiteren Riesenslaloms gewann er allerdings souverän. Trotz seines Ausscheidens behält Miller natürlich seine klare Führung im Gesamt-Weltcup, doch Hermann Maier holte durch seinen dritten Rang ein bisschen auf.

Selektiver Hang
Der Riesenslalom von Alta Badia gilt als einer der schwierigsten der Welt. Dies wurde auch am Sonntag deutlich. Viele Fahrer hatten große Probleme mit der Gran Risa Piste. Schon im ersten Durchgang schieden nicht weniger als 22 Skirennläufer vorzeitig aus.

Andreas Ertl ausgeschieden
In Alta Badia war nur ein deutscher Starter mit dabei. Andreas Ertl hatte die Startnummer 52 und fuhr bis zur Zwischenzeit ein gutes Rennen, hatte er doch nur sieben Zehntel Rückstand auf die Bestzeit. Doch dann rutschte er über den Innenski weg und schied aus. Somit ging das Finale ohne DSV-Beteiligung über die Bühne.