Nach einem Sturz beim Super-G-Training im Pitztal zog sich Martina Ertl vom SC Lenggries einen Einriss des vorderen Syndesmosebandes im rechten Sprunggelenk zu. Die 31-Jährige muss voraussichtlich acht bis zehn Tage pausieren.

Start in Nordamerika geplant
"Die Verletzung wird nicht operativ behandelt, sondern zunächst durch eine Ruhigstellung und Entlastung therapiert", so DSV-Mannschaftsarzt Dr. Ernst-Otto Münch. "Es ist alles halb so schlimm", kommentierte Martina Ertl am Tag nach dem Sturz das Missgeschick. "Ich trage eine abnehmbare Manschette, und werde physiotherapeutisch behandelt." Einen optimalen Heilungsverlauf vorausgesetzt, wird Martina Ertl wie geplant bei den Weltcup-Rennen in Nordamerika (ab 26. November in Aspen) starten.