Trüffel statt Topfenstrudel und Spaghetti Bolognese. Auf der Suche nach Differenzierungsmerkmalen im harten Wettbewerb der Destinationen entdecken immer mehr Skigebiete das Bergrestaurant als potenzielles Aushängeschild. Und so werden alpenweit alte Stadel in Gourmet-Tempel verwandelt, Weinkeller in Gipfelgranit gesenkt und architektonische Ikonen jenseits aller Folklore auf aussichtsreiche Grate gestellt. Was noch vor einigen Jahren nur in wenigen Nobelorten als machbar galt, ist heute schon fast Standard in jedem größeren Skigebiet: Gutes Essen, gepaart mit trendigem Design oder modern interpretierter Tradition.  

„Der Trend zu feinerem Essen und einem moderneren Ambiente auf den Berghütten wird im gesamten Alpenraum immer stärker“, sagt die stellvertretende Tourismusdirektorin von St. Anton am Arlberg, Wilma Himmelfreundpointner. Der Arlberg, aber auch St. Moritz oder Courchevel gehören zu jenen Revieren, die schon immer das Image der Exklusivität pflegten. Die neuen Mitspieler tun es, ohne die Kernzielgruppe der Gäste mit weniger als 100.000 Euro Jahreseinkommen zu vernachlässigen – und gehen oft noch einen Schritt weiter als die Wiegen des alpinen Skilaufs. Sie schnüren das gute Essen mit einer komfortablen Nacht in erhabener Umgebung zu einem unvergesslichen Paket, das sich auch Normalverdiener gerne mal gönnen.

Wir stellen euch zehn exklusive Berghütten in den Alpen vor, die mehr zu bieten haben als das Standard-Selbstbedienungsrestaurant. Klickt euch durch, aber Vorsicht: Es wird lecker und luxuriös!